Ansbach (Stadt & Landkreis) · Mittelfranken · Bayern
Öltank entsorgen & stilllegen im Raum Ansbach
Heizungstausch geplant, Kellertank frei geworden oder ein alter Erdtank im Garten? Wir prüfen nach Ihrer Anfrage, ob ein zertifizierter Tankschutz-Fachbetrieb (§ 62 AwSV) im Raum Ansbach verfügbar ist — mit klaren Kosten, geregeltem Ablauf und der zuständigen Behörde gleich dazu.
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb im Raum Ansbach
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Öltank im Raum Ansbach). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, nach § 62 AwSV zertifizierten Fachbetrieb in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.
Im flächengrößten Landkreis Bayerns werden mit jedem Heizungstausch Öltanks frei — vom Kellertank in Ansbach-Stadt bis zum Erdtank auf dem Land zwischen Frankenhöhe und Altmühltal. Wir prüfen nach Ihrer Anfrage, ob ein geeigneter, nach § 62 AwSV zertifizierter Fachbetrieb in Ihrer Region verfügbar ist, und Sie erhalten die Anzeige- und Nachweiswege gleich mit: Im Landkreis ist das Sachgebiet 43 – Wasserrecht des Landratsamts (Crailsheimstraße 1) zuständig, im Stadtgebiet das Umweltamt Ansbach — beide sind die richtige Anlaufstelle für die Anzeige der Stilllegung.
Was kostet die Öltank-Entsorgung im Raum Ansbach?
Im Raum Ansbach bestimmen vor allem Tanktyp, Zugänglichkeit und Anfahrtsweg den Preis: Enge Altstadtkeller in Rothenburg oder Dinkelsbühl, geschweißte Stahltanks der 70er in Ansbacher Einfamilienhäusern und Erdtanks auf Höfen in der Frankenhöhe erfordern jeweils andere Verfahren und Kalkulationen. Für den Raum Ansbach gibt es weder eine Preisstatistik noch regionale Anbieterpreise. Die Tabelle zeigt deshalb Richtpreise einzelner Fachbetriebe, jeweils mit Quelle.
| Leistung | Einheit | Richtpreis (inkl. MwSt.) | Quelle |
|---|---|---|---|
| Kunststofftank, 1 Behälter 500 l — Entsorgung | pauschal | ab 385 € | oeltank24.com |
| Kunststoff-Batterietank, 1 bis 5 Behälter — Reinigung und Demontage | pauschal | ca. 690–2.910 € (1 Behälter: ca. 690–980 €) | IS-Tankschutz |
| Stahltank 3.000 l — Entsorgung | pauschal | ab 1.015 € | oeltank24.com |
| Stahl-Kellertank, einzelner Tank bis 20.000 l — Reinigung und Demontage | pauschal | ca. 1.290–3.790 € (bis 3.000 l: ca. 1.290–1.355 €) | IS-Tankschutz |
| Stahl-Batterietank, 1 bis 5 Behälter — Reinigung und Demontage | pauschal | ca. 960–2.675 € | IS-Tankschutz |
| Erdtank 3.000 l — Stilllegung inkl. Verfüllung (ob die Sachverständigenprüfung enthalten ist, sagt der Anbieter nicht) | pauschal | ca. 1.295 € | oeltank24.com |
| Tankreinigung (separat beauftragt) | pauschal | ca. 515–1.370 € (Kellertank bis 3.000 l: ca. 515–540 €) | IS-Tankschutz |
| Heizöl abpumpen und zum Abnehmer umfahren (Tankwagen) | je Stunde | ca. 260 € pro Stunde (Umfuhr meist ½ bis 1 Stunde) | IS-Tankschutz |
| Sachverständigenprüfung bei prüfpflichtigen Anlagen (z. B. Erdtank) | pauschal | 200–500 €, separat berechnet | IS-Tankschutz |
Regional für Ihre Region: Kellertank-Preise speziell für den Raum Ansbach haben wir nicht.
Richtpreise einzelner Anbieter inkl. MwSt., jeweils mit Quelle, abgerufen am 16.10.2026, Erdtank am 28.10.2026 — keine unabhängige Preisstatistik, kein Preisversprechen. Beide Anbieter arbeiten in Nordrhein-Westfalen; der Fachbetrieb Ihrer Anfrage nennt seinen eigenen Preis. Den tatsächlichen Preis bestimmen Tanktyp, Volumen, Zugänglichkeit und Restölmenge. Nicht enthalten sind je nach Anbieter z. B. Schlammentsorgung, Abfallnachweis und die Sachverständigenprüfung.
Erdtank im Raum Ansbach: Erdtank-Preise speziell für den Raum Ansbach haben wir nicht. Als Anhaltspunkt: Ein Anbieter aus Köln nennt auf seinen Erdtank-Seiten für die Stilllegung eines 3.000-Liter-Erdtanks 1.295 € inklusive Verfüllung (oeltank24.com); ob die bei Erdtanks vorgeschriebene Sachverständigenprüfung enthalten ist, sagt der Anbieter nicht; IS-Tankschutz berechnet sie separat mit 200 bis 500 €. Alle Werte sind Richtwerte laut Anbieterangaben — der tatsächliche Preis hängt von Tanktyp, Volumen, Zugänglichkeit, Anfahrtsweg und Restölmenge ab. Ein seriöses Angebot entsteht erst nach Bestandsaufnahme.
Ablauf der Stilllegung oder Entsorgung in 6 Schritten
Vom Abpumpen bis zur Bescheinigung ist ein Standard-Kellertank im Raum Ansbach meist an einem Arbeitstag erledigt; bei Erdtanks kommt die Sachverständigen-Prüfung hinzu, die für alle unterirdischen Anlagen im Landkreis Pflicht ist.
- Bestandsaufnahme & Angebot Der Fachbetrieb erfasst Tanktyp (Stahl, Kunststoff, GFK), Volumen, Standort (Keller oder Erdtank), Zugänglichkeit und geschätzte Restölmenge — daraus entsteht ein belastbares Angebot. Gute Betriebe weisen Restöl-Verrechnung und Sachverständigenkosten separat aus.
- Behörde: Anzeige je nach Kreis Ob die Stilllegung angezeigt wird, ist je Kreis verschieden; das Bundesrecht verlangt es nicht (§ 40 AwSV). Im Raum Ansbach ist zuständig: Landratsamt Ansbach, Sachgebiet 43 – Wasserrecht (Abteilung 4 – Bau und Umwelt), Untere Wasserbehörde (Crailsheimstraße 1, 91522 Ansbach). Was die Behörden hier zur Stilllegung sagen, steht im Abschnitt „Öltank stilllegen im Raum Ansbach“ weiter unten.
- Restöl abpumpen Verwertbares Heizöl in Norm-Qualität (DIN 51603-1) wird abgepumpt und weitergegeben, verkauft oder mit den Kosten verrechnet. Verunreinigtes Restöl ist Altöl und wird fachgerecht entsorgt (ein Anbieter berechnet das Umfahren mit dem Tankwagen nach Zeit, ca. 260 € pro Stunde; bei Reinigung, Demontage oder Stilllegung ist das Abpumpen dort bis 6.000 Liter im Festpreis enthalten).
- Tankreinigung & Entgasung Der Tank wird von innen gereinigt und entgast — bei Erdtanks und Tanks über 1.000 Liter eine Tätigkeit, die nach § 45 AwSV Fachbetrieben vorbehalten ist. Ölschlämme und Reinigungsrückstände sind gefährlicher Abfall (AVV 16 07 08*) und gehen dokumentiert an zugelassene Entsorger.
- Demontage oder Verfüllung Kellertanks werden zerlegt und abtransportiert; der gereinigte Stahlkörper geht als Metallschrott (AVV 17 04 05) in die Verwertung. Erdtanks werden ausgegraben oder bleiben im Boden und werden, wo die Standsicherheit es verlangt, mit festem Füllstoff verfüllt. Vorher prüft ein Sachverständiger die Stilllegung; bei Erdtanks ist das immer vorgeschrieben (AwSV Anlage 5 und 6). Die Sachverständigenprüfung bei Erdtank-Stilllegungen (AwSV Anlage 5 und 6) muss der Betreiber veranlassen (§ 46 AwSV) — im Landkreis Ansbach ist sie für alle unterirdischen Anlagen Pflicht, unabhängig vom Volumen.
- Nachweise & Abschluss Sie erhalten die Bescheinigung des Fachbetriebs über Stilllegung bzw. Entsorgung samt Entsorgungsnachweis; bei prüfpflichtigen Anlagen geht der Prüfbericht des Sachverständigen an die Behörde (§ 47 Abs. 3 AwSV). Diese Unterlagen sind Ihr Beleg gegenüber der Wasserbehörde und beim späteren Hausverkauf. Ein Standard-Kellertank ist meist in einem Arbeitstag erledigt; Erdtank-Komplettausbau kann mehrere Tage dauern.
Behörde, Anzeige & Entsorgung im Raum Ansbach
Die Stilllegung eines Erdtanks oder eines Tanks über 1.000 Liter ist Sache zertifizierter Fachbetriebe (§ 45 AwSV) — und ob sie der Unteren Wasserbehörde angezeigt wird, ist je Land und Kreis verschieden. Zuständig sind für Ansbach (Stadt & Landkreis):
Landkreis Ansbach
Landratsamt Ansbach
Sachgebiet 43 – Wasserrecht (Abteilung 4 – Bau und Umwelt), Untere Wasserbehörde
Crailsheimstraße 1, 91522 Ansbach
Tel. 0981 468-4300
Wer eine Anlage errichtet, wesentlich ändert oder so verändert, dass sich die Gefährdungsstufe ändert, muss das laut Landratsamt „mindestens sechs Wochen“ vorher schriftlich anzeigen. Dazu gehört immer das Formular B (Betreiber) und je Anlage ein Formular A, H oder J; für Heizöltanks ist das Formular H gedacht. Die ausgefüllten PDF-Formulare schicken Sie per Post oder Fax an das Landratsamt. Ein eigenes Merkblatt zur Heizöltank-Stilllegung haben wir auf der Website des Landkreises nicht gefunden.
Stadt Ansbach
Stadt Ansbach, Umweltamt – Wasserrecht
Umweltamt — Sachgebiet Wasserrecht
Nürnberger Straße 32, 91522 Ansbach
Tel. 0981 51 285
Liegt der Tank im Stadtgebiet Ansbach, ist das Umweltamt der Stadt zuständig, dort das Sachgebiet Wasserrecht. Ein eigenes Merkblatt der Stadt zur Stilllegung haben wir online nicht gefunden.
Entsorgung & Restöl
Die Demontage und Entsorgung im Landkreis und in der Stadt Ansbach läuft über nach § 62 AwSV zertifizierte Tankschutz-Fachbetriebe — die Region wird vor allem von Anbietern aus dem Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen mitversorgt, die Westmittelfranken explizit als Einsatzgebiet führen. Ölschlämme und Reinigungsrückstände gehen als gefährlicher Abfall (AVV 16 07 08*) dokumentiert an zugelassene Entsorger, der gereinigte Stahltank in die Schrottverwertung (AVV 17 04 05).
Sauberes Restöl in Norm-Qualität lässt sich auch im Raum Ansbach über Fachbetriebe oder regionale Heizölhändler weitergeben oder verrechnen — fragen Sie vor der Beauftragung ausdrücklich nach Ankauf oder Verrechnung, statt das Öl kostenpflichtig entsorgen zu lassen.
Wichtig: Die Sachverständigenprüfung bei Erdtank-Stilllegungen (AwSV Anlage 5 und 6) muss der Betreiber veranlassen (§ 46 AwSV) — im Landkreis Ansbach ist sie für alle unterirdischen Anlagen Pflicht, unabhängig vom Volumen. Ein Tank mit Ölresten ist gefährlicher Abfall — er gehört niemals in Bauschutt oder zum Schrotthändler, bevor ein Fachbetrieb ihn gereinigt und freigegeben hat.
Öltank stilllegen im Raum Ansbach: Was die Behörde verlangt
Das Bundesrecht verlangt keine Anzeige der Stilllegung (§ 40 AwSV). Was die zuständigen Stellen im Raum Ansbach dazu schreiben:
Landkreis Ansbach: Landratsamt Ansbach
Eine Pflicht, die Stilllegung anzuzeigen, nennen die Seiten des Landratsamts nicht. Das Formular H für Heizölanlagen sieht den Fall aber vor: Als Grund der Anzeige lässt sich „Stilllegung der Anlage“ mit dem voraussichtlichen Stilllegungsdatum angeben, und das Landratsamt verlangt dazu stets das Formular B. Zu Frist, Merkblatt, Fachbetrieb oder Sachverständigenprüfung bei der Stilllegung steht auf der Website nichts. Ob das Landratsamt die Anzeige erwartet, klären Sie am besten beim Sachgebiet Wasserrecht.
- Formular: Formular H – Heizölverbraucheranlagen (Landratsamt Ansbach, PDF)
- Formular: Formular B – Betreiber (Landratsamt Ansbach, PDF)
- Quelle: Landratsamt Ansbach – Anzeige der Errichtung und von wesentlichen Änderungen
Kontakt: Tel. 0981 468-4300 · wasserrecht@landratsamt-ansbach.de · Zur Behörde
Stand der Behördenangaben: 16.10.2026
Stadt Ansbach: Stadt Ansbach, Umweltamt – Wasserrecht
Was die Stadt bei einer Stilllegung erwartet, steht auf ihrer Wasser-Seite nicht: Sie nennt dafür weder eine Anzeige noch ein Formular, eine Frist oder ein Merkblatt. Fragen Sie deshalb vor der Stilllegung beim Umweltamt nach, Sachgebiet Wasserrecht.
Kontakt: Tel. 0981 51 285 · auch 0981 51-399, wasserrecht@ansbach.de · Zur Behörde
Stand der Behördenangaben: 16.10.2026
Unabhängig davon gilt überall: Erdtanks und oberirdische Heizöltanks über 1.000 Liter legt ein zertifizierter Fachbetrieb still (§ 45 AwSV); unterirdisch ist eine Anlage schon, wenn ein Anlagenteil wie eine Leitung im Erdreich liegt (§ 2 Abs. 15 AwSV). Prüfpflichtig ist die Stilllegung bei unterirdischen Anlagen immer, bei oberirdischen Tanks über 10.000 Liter und in Schutz- oder Überschwemmungsgebieten schon über 1.000 Liter. Als Schutzgebiet zählen dabei Wasser- und Heilquellenschutzgebiete (auch vorläufig angeordnete), bei einer geteilten Zone III nur deren innerer Teil (meist Zone III A), als Überschwemmungsgebiet nur ein festgesetztes oder vorläufig gesichertes (§ 2 Abs. 32 und § 46 Abs. 3 AwSV mit Anlage 5 und 6). Ist die Anlage prüfpflichtig, prüft ein Sachverständiger im Sinne von § 2 Abs. 33 AwSV die Stilllegung und legt den Prüfbericht binnen vier Wochen der Behörde vor (§ 47 Abs. 3 AwSV). Welche Tanks das betrifft, was hinter der Stilllegungsbescheinigung steckt und wie der Ablauf aussieht: Öltank stilllegen: Vorschriften und Ablauf.
Ölheizungen im Raum Ansbach
Bayern ist mit 29 % Öl-Anteil bei den Wohnungsheizungen Spitzenreiter unter den Flächenländern (Zensus 2022, Destatis) — und der Landkreis Ansbach ist mit knapp 2.000 km² der flächengrößte Landkreis Bayerns. Auf dieser Fläche verteilen sich 58 Städte, Märkte und Gemeinden, viele davon klein und dörflich geprägt, ohne durchgängigen Gasnetz-Anschluss.
Typisch für den Landkreis sind Kellertanks in freistehenden Einfamilienhäusern der 1960er- bis 1990er-Jahre sowie Erdtanks auf landwirtschaftlichen Anwesen und größeren Grundstücken in der Frankenhöhe und im Altmühl-Oberlauf. In den historischen Altstädten von Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl kommen dazu Sonderfälle: denkmalgeschützte Gebäude mit engen Kellerzugängen, in denen Tankschutz-Fachbetriebe oft mit angepasstem Gerät arbeiten müssen.
Gemeinden & Umland
Anfragen nehmen wir aus dem gesamten Raum Ansbach entgegen — u. a. aus Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Wassertrüdingen, Heilsbronn, Windsbach, Herrieden, Leutershausen, Bechhofen, Dietenhofen und weiteren Orten. Das Gasnetz folgt im Landkreis Ansbach im Wesentlichen den größeren Achsen und Ortskernen entlang der B13, B14 und B25 — abseits davon, etwa in der Frankenhöhe rund um Colmberg und im Altmühl-Oberlauf bei Wassertrüdingen, ist die Ölheizung mit eigenem Tank im Gebäudebestand die Regel. Auch in den Tourismusstädten Rothenburg und Dinkelsbühl stehen in den Altstadtkernen noch etliche historisch gewachsene Kelleranlagen.
Faustregel: Bis zur formal ordnungsgemäßen Stilllegung bleibt der Betreiber verantwortlich: Er muss Dichtheit und Sicherheitseinrichtungen regelmäßig kontrollieren; für prüfpflichtige Anlagen gelten wiederkehrende Sachverständigenprüfungen. Ein „einfach leer stehen lassen“ beendet diese Pflichten nicht.
Kommunale Wärmeplanung im Raum Ansbach
Im Raum Ansbach ist Rothenburg ob der Tauber am weitesten: Der Entwurf des Wärmeplans lag seit März 2026 vor, der Endbericht folgte im August 2026. Der Stadtrat hatte den Beschluss für den 01.10.2026 auf der Tagesordnung; die Stadtseite zur Wärmeplanung vermerkt dazu bis zum 30.10.2026 kein Ergebnis. Die Stadt Ansbach hat die Planung Ende September 2025 an ihre Stadtwerke vergeben; der Landkreis stellt seinen 58 Kommunen Daten aus dem Digitalen Energienutzungsplan Plus für die Wärmeplanung bereit.
| Gemeinde | Stand der Planung | Details |
|---|---|---|
| Ansbach 40.554 Einwohner | gestartet | Der Stadtrat hat am 30.09.2025 beschlossen, die ersten vier Leistungsphasen der Wärmeplanung an die Stadtwerke Ansbach zu vergeben; ein Bearbeitungsstand ist nicht veröffentlicht. |
| Dinkelsbühl 12.398 Einwohner | in Bearbeitung | Stadt und Stadtwerke haben die Wärmeplanung am 21.10.2025 gestartet; die Bestandsanalyse mit Bürgerumfrage ist abgeschlossen, derzeit läuft laut Stadtwerken die Potenzialanalyse. |
| Feuchtwangen 12.390 Einwohner | keine öffentliche Angabe | Die Stadt nennt auf einer Informationsseite Ergebnisse einer Wärmeplanung (Wärmebedarf rund 80 GWh pro Jahr); ob es sich um den Wärmeplan nach WPG handelt und wie weit er ist, ist nicht veröffentlicht. |
| Rothenburg ob der Tauber 11.331 Einwohner | vorgelegt, Beschluss nicht veröffentlicht | Der Entwurf (SWR Energie · Service · Bau mit EEB ENERKO, Stand 16.03.2026) wurde dem Stadtrat am 26.03.2026 vorgestellt und öffentlich ausgelegt. Die Stadt veröffentlicht inzwischen den Endbericht vom 25.08.2026. Über den Beschluss, der am 01.10.2026 auf der Tagesordnung stand, nennt die Stadt auf ihrer Seite bis zum 30.10.2026 kein Ergebnis. |
| Heilsbronn 9.762 Einwohner | gestartet | Der Stadtrat hat am 11.02.2026 den Auftrag zur Wärmeplanung an die GI Smart Solutions GmbH vergeben; ein Bearbeitungsstand ist nicht veröffentlicht. |
Wärmenetze: Die Stadtwerke Ansbach betreiben Fernwärmenetze mit den Heizwerken Am Stadion, Katterbach, Barton Bleidorn und Heilig Kreuz; in Dinkelsbühl versorgt das Wärmenetz der Stadtwerke vom Heizkraftwerk am Südring aus öffentliche Gebäude und seit 2010 auch Privathäuser in der Altstadt, der Ausbau „Ellwanger Straße“ läuft. In Rothenburg speist ein Erdgas-BHKW am Hallenbad das Netz der Stadtwerke, das vor allem öffentliche Gebäude versorgt; in Feuchtwangen gibt es kleinere Netze der Stadtwerke für das Schulzentrum und die Bayerische BauAkademie.
Für Ihren Öltank heißt das: In Rothenburg untersucht der Wärmeplan (Endbericht vom 25.08.2026) Ausbaugebiete am Netz der Stadtwerke und rät Eigentümern dort, vor einer eigenen neuen Heizung beim Netzbetreiber nach einem künftigen Anschluss zu fragen; in Ansbach und Dinkelsbühl geben die Stadtwerke Auskunft zu ihren bestehenden Wärmenetzen.
Was das Gesetz vorgibt
Nach dem Wärmeplanungsgesetz des Bundes müssen Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern bis zum 30. Juni 2026 einen Wärmeplan erstellen, alle übrigen bis zum 30. Juni 2028; in Bayern sind dafür seit dem 2. Januar 2025 die Gemeinden selbst zuständig. Der Wärmeplan zeigt, wo ein Wärmenetz in Frage kommt und wo Häuser auf eine eigene Heizung angewiesen bleiben – er hat aber keine rechtliche Außenwirkung und schreibt niemandem eine bestimmte Heizung vor. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz sind seit dem 29. Juli 2026 die 65-Prozent-Regel beim Heizungstausch und die bisherige Austauschpflicht für alte Heizkessel entfallen. Wer nach dem 29. Juli 2026 in ein bestehendes Gebäude eine neue Öl-, Gas- oder Flüssiggasheizung einbaut, muss ab 2029 einen steigenden Anteil der Wärme aus Bioöl, Biomethan oder Wasserstoff erzeugen (10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040); unter bestimmten Bedingungen zählen auch Solarthermie oder eine Wärmepumpen-Hybridheizung.
Stand: Oktober 2026. Status laut Gemeinden, Stadtwerken und Landratsamt; die Quellen sind in der Tabelle verlinkt.
Rechtslage — AwSV, Fachbetriebspflicht & Bußgeld
Heizöl ist als deutlich wassergefährdend eingestuft (WGK 2 — deutlich wassergefährdend) — deshalb regelt die AwSV genau, wer an Tankanlagen arbeiten darf und wie eine Stilllegung abläuft.
- Fachbetriebspflicht (§ 45 AwSV): Errichten, von innen reinigen, instand setzen und stilllegen — diese vier Tätigkeiten an fachbetriebspflichtigen Anlagen dürfen nur zertifizierte Fachbetriebe nach § 62 AwSV ausführen.
- Erdtanks: Jeder unterirdische Tank (Erdtank) ist unabhängig vom Volumen fachbetriebspflichtig (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 AwSV — „unterirdische Anlagen“ ohne Volumenschwelle).
- Bußgeld: Wer eine fachbetriebspflichtige Anlage ohne zertifizierten Fachbetrieb errichtet, reinigt, instand setzt oder stilllegt, handelt ordnungswidrig (§ 65 Nr. 25 AwSV in Verbindung mit § 103 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Buchst. a WHG). Dasselbe gilt, wenn eine prüfpflichtige Anlage nicht oder nicht rechtzeitig geprüft wird (§ 65 Nr. 26 AwSV). Der Bußgeldrahmen reicht bis 50.000 € (§ 103 Abs. 2 WHG).
Die Langfassung — 1.000-Liter-Ausnahme, Zertifikats-Check, Meldepraxis aller Bundesländer — steht in unseren Ratgebern; die für Ansbach zuständigen Stellen finden Sie oben im Behörden-Block.
Häufige Fragen zur Öltank-Entsorgung im Raum Ansbach
Darf man Heizöltanks selbst entsorgen oder demontieren?
Was ist billiger — Öltank entsorgen oder stilllegen?
Was kostet eine Öltank-Entsorgung?
Kann ich mein restliches Heizöl verkaufen oder an den Nachbarn weitergeben?
Muss die Stilllegung des Öltanks bei einer Behörde gemeldet werden?
Alter Öltank im Garten — gefährlich? Verfüllen oder ausgraben?
Wo melde ich den Öltank im Raum Ansbach ab?
Wer stellt im Raum Ansbach die Stilllegungsbescheinigung für den Öltank aus?
Was gilt beim Stilllegen eines Erdtanks im Landkreis Ansbach?
Öltank im Raum Ansbach stilllegen oder ausbauen – welche Vorschriften gelten?
Kann ich den Öltank im Landkreis Ansbach am Wertstoffhof abgeben?
Öltank-Entsorgung: Orte rund um Ansbach
Für diese Orte in der Region finden Sie ebenfalls eine Seite mit Informationen zur Öltank-Entsorgung.
Alle Orte in Bayern ansehen
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb im Raum Ansbach
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Öltank im Raum Ansbach). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, nach § 62 AwSV zertifizierten Fachbetrieb in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.