Öltank-Stilllegung melden: Was gilt in Ihrem Bundesland?
Viele Ratgeber behaupten pauschal „die Stilllegung muss immer gemeldet werden“, andere lassen das Thema weg. Hier steht, was das Bundesrecht sagt, was die Behörden in den von uns geprüften Ländern und Kreisen schreiben und welche Stelle für Sie zuständig ist. Die Schritte zum Abmelden in der richtigen Reihenfolge stehen im Ratgeber Öltank abmelden.
Die bundesrechtliche Ausgangslage (§ 40 AwSV)
Wer eine prüfpflichtige Anlage errichten oder wesentlich ändern will oder Maßnahmen plant, die die Gefährdungsstufe ändern, muss dies der zuständigen Behörde mindestens sechs Wochen vorher schriftlich anzeigen (§ 40 Abs. 1 AwSV). Die Stilllegung nennt § 40 AwSV nicht, und eine „Abmeldung“ kennt die AwSV ebenfalls nicht. Ob eine Behörde die Stilllegung trotzdem mitgeteilt haben möchte, ist je Land und Kreis verschieden (siehe unten).
Bundesweit gilt: Errichten, von innen reinigen, instand setzen und stilllegen — diese vier Tätigkeiten an fachbetriebspflichtigen Anlagen dürfen nur zertifizierte Fachbetriebe nach § 62 AwSV ausführen. Bei unterirdischen Tanks schreiben AwSV Anlage 5 und 6 (zu § 46 Abs. 2 und 3) zudem immer eine Prüfung durch einen Sachverständigen bei der Stilllegung vor. Den Prüfbericht legt der Sachverständige innerhalb von vier Wochen der Behörde vor (§ 47 Abs. 3 AwSV). Bei prüfpflichtigen Anlagen erfährt die Behörde von der Stilllegung also auf diesem Weg.
Praktisch wichtig: Ein Betreiberwechsel bei privaten Heizölverbraucheranlagen ist ausdrücklich NICHT anzeigepflichtig (§ 40 Abs. 4 Satz 2 AwSV).
Länder-Praxis im Detail
Bayern — je nach Landratsamt oder Stadt
Eine Pflicht aus dem Bundesrecht gibt es auch in Bayern nicht. Die Erläuterungen zum bayerischen Anzeigeformular (Stand 20.07.2018), die z. B. das Landratsamt Amberg-Sulzbach bereitstellt, sagen: „Nach AwSV sind Sie nicht verpflichtet, die Stilllegung der Anlage anzuzeigen. Sie können mit der Anzeige der Stilllegung aber vermeiden, dass die Behörde Sie beim nächsten Fälligkeitstermin auffordert, die wiederkehrende Sachverständigenprüfung durchführen zu lassen.“ Das Formular H für Heizölanlagen, das u. a. die Landratsämter Amberg-Sulzbach, Ansbach und Neumarkt anbieten, hat dafür den Grund „Stilllegung der Anlage“; das Landratsamt Cham hat die gleiche Auswahl im Online-Formular, die Stadt Landshut in ihrem Formblatt, und im Online-Formular der Stadt Amberg lässt sich die Anzeigeart „Stilllegungsanzeige“ wählen.
Manche Behörden gehen weiter. Die Städte Regensburg und Würzburg schreiben auf ihren Seiten, dass die Stilllegung prüfpflichtiger Anlagen anzuzeigen ist, in Würzburg „mindestens sechs Wochen im Voraus schriftlich“. Das Landratsamt Regensburg bittet um eine schriftliche Mitteilung, wenn kein Heizöl mehr gelagert wird. Andere Landratsämter, etwa Landshut, München oder Schwandorf, nennen in ihren Unterlagen keine Anzeige der Stilllegung. Was Ihr Landratsamt oder Ihre Stadt sagt, steht auf unseren Kreisseiten; sonst hilft ein kurzer Anruf beim Wasserrecht.
Von der Frage der Anzeige unabhängig ist die Fachbetriebspflicht. Das Landesamt für Umwelt bestätigt sie auf seiner Seite zur Fachbetriebspflicht: „Der Betreiber hat einen Fachbetrieb zu beauftragen für die Errichtung (Aufstellung und Einbau), Instandsetzung, Innenreinigung und Stilllegung von Anlagen und Anlagenteilen.“ Ebenso die Landratsämter in ihren Merkblättern, z. B. Landshut für unterirdische Tanks und oberirdische über 1.000 Liter.
In Bayern haben wir keinen Partnerbetrieb. Nach Ihrer kostenlosen Anfrage prüfen wir, ob ein zertifizierter Fachbetrieb verfügbar ist. Eine Vermittlung ist nicht garantiert.
Baden-Württemberg — in den geprüften Quellen keine Meldepflicht
In den Unterlagen der Landratsämter Ludwigsburg, Breisgau-Hochschwarzwald und Böblingen, die wir ausgewertet haben, steht keine Pflicht, die Stilllegung zu melden. Das Landratsamt Böblingen nennt aber die Prüfung: „Die Prüfung ist vor Inbetriebnahme, bei wesentlichen Änderungen, darüber hinaus in regelmäßigen Abständen und bei Stilllegung vorzunehmen.“ Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald verlangt eine schriftliche Anzeige erst, wenn ein stillgelegter Tank wieder in Betrieb gehen soll, und zwar mindestens sechs Wochen im Voraus.
Ob in Ihrer Region ein zertifizierter Fachbetrieb verfügbar ist, prüfen wir nach Ihrer kostenlosen Anfrage. Eine Vermittlung ist nicht garantiert.
Nordrhein-Westfalen — Stilllegung nicht anzeigepflichtig
Das NRW-Umweltministerium stellt in seinen „Antworten auf Zweifelsfragen zur AwSV“ (Stand 30.08.2019, Frage 18) klar: „Die Stilllegung einer Anlage ist nicht anzeigepflichtig.“ Nach § 40 AwSV anzeigepflichtig sind nur Errichtung, wesentliche Änderung und Maßnahmen, die die Gefährdungsstufe ändern; die Kreise Oberberg, Rhein-Berg und Mettmann bieten auch nur dafür ein Formular an. Die Prüfpflicht bleibt davon unberührt: Jeder Erdtank, oberirdische Tanks über 10.000 Litern und im Wasserschutz- oder Überschwemmungsgebiet schon Tanks über 1.000 Litern werden bei der Stilllegung von einem Sachverständigen geprüft. Seinen Bericht schickt der Sachverständige innerhalb von vier Wochen an die Behörde (§ 47 Abs. 3 AwSV). Zuständig ist die untere Wasserbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt (§ 114 Abs. 3 LWG NRW).
In Nordrhein-Westfalen haben wir keinen Partnerbetrieb. Nach Ihrer kostenlosen Anfrage prüfen wir, ob ein zertifizierter Fachbetrieb verfügbar ist. Eine Vermittlung ist nicht garantiert.
Niedersachsen — Anzeige laut Kreis-Merkblatt
Für Niedersachsen haben wir bisher ein Merkblatt ausgewertet, das des Landkreises Oldenburg. Es sagt: „Die Anzeigepflicht gilt auch bei Stilllegung.“ und „Wer beabsichtigt seine Anlage stillzulegen, muss dieses rechtzeitig seiner Unteren Wasserbehörde anzeigen.“ Ob andere niedersächsische Kreise das genauso handhaben, haben wir nicht geprüft.
In Niedersachsen hängt es von der Postleitzahl ab, ob ein Partnerbetrieb zuständig ist. Ihre Postleitzahl geben Sie in der kostenlosen Anfrage an.
Schleswig-Holstein — das Land äußert sich widersprüchlich
Die Erläuterungen des Landes zur Anzeige nach § 40 AwSV sagen: „Nach AwSV sind Sie – außer bei JGS-Anlagen – nicht verpflichtet, die Stilllegung der Anlage anzuzeigen. Allerdings ist die Prüfpflicht bei Stilllegung zu beachten.“ Die Landesseite zu wassergefährdenden Stoffen schreibt dagegen: „Die Anzeigepflicht für die Errichtung, Stilllegung und wesentliche Änderung einer prüfpflichtigen Anlage gilt – neu für SH – seit Inkrafttreten der AwSV.“ Das Landesformular H für Heizölanlagen bietet als Grund der Anzeige „Stilllegung der Anlage“ an. Die meisten Kreise und kreisfreien Städte schreiben dazu nichts Eigenes; der Kreis Ostholstein übernimmt den Satz der Landesseite, der Kreis Pinneberg verlangt in seinem Merkblatt, den Nachweis des Fachbetriebs vorzulegen.
Unsere Empfehlung: Bei einem prüfpflichtigen Tank – jeder Erdtank, oberirdisch über 10.000 Liter, im Wasserschutz- oder Überschwemmungsgebiet schon über 1.000 Liter – die Stilllegung mit Formular H der unteren Wasserbehörde mitteilen. Das ist der Kreis bzw. die kreisfreie Stadt (§ 101 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 LWG). Den Prüfbericht schickt der Sachverständige ohnehin innerhalb von vier Wochen an die Behörde (§ 47 Abs. 3 AwSV).
Für Schleswig-Holstein arbeiten wir mit einem zertifizierten Partnerbetrieb zusammen: Sie können kostenlos anfragen, er meldet sich in der Regel innerhalb weniger Stunden, spätestens am nächsten Werktag.
Hamburg — Stilllegungsanzeige ungeklärt
Das Hamburgische Wassergesetz nennt in § 28 Abs. 1 Satz 5 noch eine Anzeige der Stilllegung; sie knüpft an die Anlagen nach Satz 1 Nr. 1 an, zu denen Lagertanks gehören. Diese Nr. 1 findet nach Auskunft des Senats „nach derzeitigem Erkenntnisstand“ seit dem 1. März 2010 keine Anwendung mehr (Bürgerschafts-Drucksache 19/5790). Ein älteres Merkblatt der Umweltbehörde von 2008 nennt die Anzeige noch, der Online-Dienst der Stadt für Heizölanlagen fragt nur nach Errichtung und wesentlicher Änderung. Pflicht bleibt die Prüfung durch einen Sachverständigen bei der Stilllegung prüfpflichtiger Tanks. Als Stelle für Heizölanlagen nennt Hamburg die Umweltbehörde BUKEA (Abwasserwirtschaft, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg); die Zuständigkeitsanordnung weist die Aufsicht über private Heizölanlagen den Bezirksämtern zu. Wer ganz sichergehen will, teilt die Stilllegung kurz schriftlich der BUKEA mit.
Für Hamburg arbeiten wir mit einem zertifizierten Partnerbetrieb zusammen: Sie können kostenlos anfragen, er meldet sich in der Regel innerhalb weniger Stunden, spätestens am nächsten Werktag.
Bremen — Wasserbehörde ist die Senatorin, keine eigene Stilllegungsanzeige
Im Land Bremen gibt es keine Landkreise. Wasserbehörden sind nach § 92 Abs. 1 BremWG die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (für die Stadtgemeinde Bremen, einschließlich des stadtbremischen Überseehafengebiets in Bremerhaven) und der Magistrat der Stadt Bremerhaven. In unserer Volltextprüfung des Bremischen Wassergesetzes kommen „Heizöl“ und „Tank“ nicht vor; die Anzeigepflicht des Gesetzes gilt Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen (§ 102). Für Heizöltanks gilt damit die AwSV: Anzeige nur bei Errichtung, wesentlicher Änderung und Änderung der Gefährdungsstufe, dazu Fachbetrieb und Stilllegungsprüfung. Der Prüfbericht geht binnen vier Wochen an die Behörde; für die Stadt Bremen nennt die Zuständigkeitsliste der Senatorin (Stand 27.02.2026) dafür das Funktionspostfach awsv@umwelt.bremen.de. Ob die Behörde zusätzlich eine Meldung wünscht, klären Sie vorab. Die Kreisseiten: Bremen und Bremerhaven.
Für Bremen arbeiten wir mit einem zertifizierten Partnerbetrieb zusammen: Sie können kostenlos anfragen, er meldet sich in der Regel innerhalb weniger Stunden, spätestens am nächsten Werktag.
Mecklenburg-Vorpommern — neues Landeswassergesetz, Behörden unterschiedlich
Das Landeswasser- und Küstenschutzgesetz (LWaKüG M-V) vom 24.03.2026 gilt seit dem 01.08.2026 und hat das bisherige Landeswassergesetz abgelöst. In unserer Volltextprüfung kommen „Heizöl“ und „Tank“ nicht vor; § 43 regelt nur die Unfallanzeige, und nach § 79 Abs. 5 entfällt die Anzeigepflicht nach dem Gesetz oder nach § 40 AwSV, wenn das Vorhaben nach anderen Vorschriften zulassungs- oder anzeigepflichtig ist. Die Behörden gehen unterschiedlich damit um: Die Stadt Schwerin verlangt laut ihrer Seite die Anzeige auch beim Stilllegen und bietet im Formular diesen Grund an; der Landkreis Ludwigslust-Parchim schreibt, jede Ölheizungsanlage sei bei der unteren Wasserbehörde anzeigepflichtig; die Seite des Landkreises Nordwestmecklenburg folgt dem Wortlaut von § 40 Abs. 1 AwSV ohne Stilllegung. Bei prüfpflichtigen Tanks bleibt die Stilllegungsprüfung durch einen Sachverständigen. Die Kreisseiten: Schwerin, Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg.
In Mecklenburg-Vorpommern hängt es von der Postleitzahl ab, ob ein Partnerbetrieb zuständig ist. Ihre Postleitzahl geben Sie in der kostenlosen Anfrage an.
Und die übrigen Bundesländer?
Zuständig ist die Untere Wasserbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt, die Fachbetriebspflicht und die Prüfpflichten gelten bundesweit. Ob die Behörde die Stilllegung mitgeteilt haben möchte, haben wir für die übrigen Länder noch nicht geprüft; diese Übersicht wächst mit Behördenquellen weiter. Bis dahin: vor der Stilllegung bei der Unteren Wasserbehörde nachfragen.
Ob in Ihrer Region ein zertifizierter Fachbetrieb verfügbar ist, prüfen wir nach Ihrer kostenlosen Anfrage. Eine Vermittlung ist nicht garantiert.
Ihre zuständige Behörde konkret — die Kreisseiten
Für diese Regionen haben wir die Untere Wasserbehörde, vorhandene Merkblätter und das, was die Behörde zur Stilllegung sagt, recherchiert und verlinkt. Wann Fachbetrieb und Sachverständiger nötig sind und was hinter der Stilllegungsbescheinigung steckt, steht unter Öltank stilllegen: Vorschriften und Ablauf.
Regensburg (Stadt & Landkreis)
Landratsamt Regensburg — Wasserrecht und Gewässerschutz, Staatliches Abfallrecht und Bodenschutz (Untere Wasserbehörde)
Landshut (Stadt & Landkreis)
Landratsamt Landshut — SG 23 Wasserrecht
Neumarkt in der Oberpfalz (Landkreis)
Landratsamt Neumarkt i.d.OPf. — Wasserrecht (Untere Wasserbehörde) — Wassergefährdende Stoffe
Amberg (Stadt & Landkreis Amberg-Sulzbach)
Landratsamt Amberg-Sulzbach — Wasserrecht (Untere Wasserbehörde)
Schwandorf (Landkreis)
Landratsamt Schwandorf — Sachgebiet 6.1 Wasserrecht und Bodenschutz (Untere Wasserbehörde)
Cham (Landkreis)
Landratsamt Cham — Sachgebiet Wasserrecht (Untere Wasserbehörde)
Weiden & Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab
Landratsamt Neustadt a.d. Waldnaab — Wasserrecht (Untere Wasserbehörde)
Würzburg (Stadt & Landkreis)
Landratsamt Würzburg — Untere Wasserrechtsbehörde (FB 52) — Wasserrecht (Heizölverbraucheranlagen, Tankstellen, Chemikalienlager)
Schweinfurt (Stadt & Landkreis)
Landratsamt Schweinfurt — Wasserrecht (42.3) — Umweltamt (SG 42), zuständig für Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Untere Wasserbehörde)
Ansbach (Stadt & Landkreis)
Landratsamt Ansbach — Sachgebiet 43 – Wasserrecht (Abteilung 4 – Bau und Umwelt), Untere Wasserbehörde
Oberberg (Oberbergischer Kreis)
Umweltamt des Oberbergischen Kreises — Untere Wasserbehörde (Amt 67, Fachbereich 67/1)
Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis)
Amt für Umweltschutz des Rheinisch-Bergischen Kreises — Untere Umweltschutzbehörde (Aufgaben der Unteren Wasserbehörde) – Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Heizöltanks
Mettmann (Kreis)
Kreis Mettmann (Untere Wasserbehörde) — Untere Immissionsschutzbehörde — Anlagenbezogener Gewässerschutz
Hamburg (Freie und Hansestadt)
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) — Abteilung Abwasserwirtschaft, Online-Dienst „Heizölverbraucheranlagen anzeigen“
Kiel (Landeshauptstadt)
Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel — Untere Wasserbehörde (uWB), Sachbereich Anlagenbezogener Gewässerschutz
Lübeck (Hansestadt)
Hansestadt Lübeck, Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz — Untere Wasserbehörde
Flensburg (kreisfreie Stadt)
Abteilung Natur- und Umweltschutz der Stadt Flensburg — Gewässerschutz – Untere Wasserbehörde (UWB)
Neumünster
Stadt Neumünster, Untere Wasserbehörde — Fachdienst Natur und Umwelt (Untere Wasserbehörde)
Kreis Rendsburg-Eckernförde
Kreis Rendsburg-Eckernförde – Der Landrat — Fachdienst Umwelt, Untere Wasserbehörde (Gewässerschutz / wassergefährdende Stoffe)
Plön (Kreis)
Kreisverwaltung Plön – Amt für Umwelt — Untere Wasserbehörde (Abteilung Wasser, Bodenschutz und Abfallüberwachung)
Kreis Segeberg
Kreis Segeberg – untere Wasserbehörde — Fachdienst 32.30 Wasser-Boden-Abfall, Bereich Grundwasser (Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen); Anzeigen über die Bau- und Umweltverwaltung (Fachdienst 63.00)
Kreis Stormarn
Kreis Stormarn, Untere Wasserbehörde — Fachdienst 43 Abfall, Boden, Wasser – Sachgebiet Wasser (Untere Wasserbehörde)
Pinneberg (Kreis)
Kreis Pinneberg – Untere Wasserbehörde — Fachdienst Umwelt (FD 26), Team Wasser (26-3) – Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
Herzogtum Lauenburg (Kreis)
Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienst 343 Abfall und Bodenschutz — Untere Wasserbehörde – Überwachung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (z. B. Heizöltankanlagen)
Kreis Ostholstein
Kreis Ostholstein, Untere Wasserbehörde — Fachdienst Natur und Umwelt, Fachgebiet Abfall, Boden und Grundwasser
Kreis Steinburg
Kreis Steinburg – Der Landrat, Amt für Umweltschutz — Abteilung Wasser und Boden (untere Wasserbehörde)
Kreis Dithmarschen
Kreis Dithmarschen, Fachdienst Wasser, Boden und Abfall (untere Wasserbehörde) — Untere Wasserbehörde, Bereich wassergefährdende Stoffe (Fachdienst 231)
Nordfriesland (Kreis)
Kreis Nordfriesland, Untere Wasserbehörde — Fachbereich Kreisentwicklung, Bauen, Umwelt und Kultur – Fachdienst Umwelt, Hauptsachgebiet Wasser, Boden, Abfall (Untere Wasserbehörde)
Kreis Schleswig-Flensburg
Kreis Schleswig-Flensburg, untere Wasserbehörde — Fachdienst Umwelt, Sachgebiet Boden und Grundwasser (untere Wasserbehörde)
Landkreis Harburg
Landkreis Harburg, Abteilung Umwelt (untere Wasserbehörde) — Grundwasserschutz, Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Die Kreisseite sagt: „Zuständig für den Grundwasserschutz ist die Abteilung Umwelt.“ Die Organisationseinheit Boden / Luft / Wasser hat eine eigene Seite ohne Aufgabenbeschreibung; ob sie für Tankanlagen zuständig ist, bleibt unklar.
Landkreis Stade
Landkreis Stade als Untere Wasserbehörde — Wassergefährdende Stoffe (AwSV-Anlagen, auch Heizöltanks)
Landkreis Lüneburg
Hansestadt Lüneburg – Untere Wasserbehörde (Bereich Umwelt) — Bereich Umwelt der Hansestadt Lüneburg (Stellenbezeichnung im Serviceportal: 3-21 Umwelt). Die Wasserbehörde-Seite beschreibt als Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Wasserrecht in Lüneburg eingehalten wird; Heizöltanks nennt sie nicht ausdrücklich; die Anzeige-Seiten der Hansestadt zu wassergefährdenden Stoffen führen den Bereich Umwelt als Kontakt auf
Landkreis Cuxhaven
Stadt Cuxhaven, Wasserwirtschaft, Abfall und Katastrophenschutz (7.2) (untere Wasserbehörde) — Für ihr Stadtgebiet ist die Stadt Cuxhaven selbst zuständig. Sie gehört zu den großen selbständigen Städten (§ 14 Abs. 5 NKomVG), und nach § 127 Abs. 2 Satz 1 NWG nehmen „die Landkreise, die kreisfreien und die großen selbständigen Städte“ die Aufgaben der unteren Wasserbehörden wahr. Das Geoportal des Landkreises bestätigt es: „für den Bereich der Stadt Cuxhaven ist die dortige Untere Wasserbehörde und Untere Deichbehörde zuständig“. Als Anlaufstelle nennt die Anzeige-Seite der Stadt die Einheitsgemeinde Cuxhaven, Wasserwirtschaft, Abfall und Katastrophenschutz (7.2); die Wörter „untere Wasserbehörde“ stehen auf dieser Seite selbst nicht.
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Landkreis Rotenburg (Wümme), Amt für Wasserwirtschaft und Straßenbau (untere Wasserbehörde) — Wassergefährdende Stoffe (Heizölverbraucheranlagen)
Landkreis Heidekreis
Landkreis Heidekreis, Fachgruppe Wasser, Boden, Abfall (untere Wasserbehörde) — Fachgruppe Wasser, Boden, Abfall; sie steht auf beiden Serviceportal-Seiten des Kreises zur Anzeige als Ansprechstelle. Die Bezeichnung untere Wasserbehörde steht dort nicht wörtlich; die Einordnung ergibt sich aus § 127 Abs. 2 NWG.
Landkreis Uelzen
Landkreis Uelzen – Untere Wasserbehörde — Untere Wasserbehörde im Bereich Natur-, Wald-, Wasser- und Bodenschutz; die Wasser-Seite des Landkreises führt dort die Arbeitsgebiete „Wassergefährdende Stoffe“ und „Verwaltung / Heizöltankanlagen“ auf
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Fachdienst 66 Wasser, Boden und Abfall (untere Wasserbehörde) — Fachdienst 66 Wasser, Boden und Abfall; die Dienstleistungsseite des Landkreises nennt ihn „Ansprechpartner für Privathaushalte“ für die Anzeige von Heizölverbraucheranlagen nach AwSV
Landkreis Celle
Stadt Celle, Umweltschutz (Fachdienst 64), untere Wasserbehörde — Für ihr Stadtgebiet ist die Stadt Celle selbst zuständig. Als große selbständige Stadt (§ 14 Abs. 5 NKomVG) gehört sie zu den Stellen, denen § 127 Abs. 2 Satz 1 NWG die Aufgaben der unteren Wasserbehörden zuweist, neben den Landkreisen und kreisfreien Städten. Das Serviceportal der Stadt bestätigt es auf der Seite zur Anzeige von Heizölverbraucheranlagen: „Die Zuständigkeit liegt bei der Unteren Wasserbehörde der Stadt Celle“. Organisatorisch gehört die Untere Wasserbehörde zum Umweltschutz (Fachdienst 64) im Fachbereich Stadtplanung, Bauen und Umwelt.
Landkreis Gifhorn
Landkreis Gifhorn, Untere Wasserbehörde (Fachbereich 9 Umwelt, 9.2 Wasserwirtschaft) — Fachbereich 9 Umwelt, 9.2 Wasserwirtschaft. Die Heizöl-Seite des Kreises nennt die „Unteren Wasserbehörde des Landkreises Gifhorn“ ausdrücklich als Adressatin der Anzeige. Das Anzeigeformular des Kreises ist an die Wasserwirtschaft des Landkreises adressiert.
Braunschweig (kreisfreie Stadt)
Stadt Braunschweig – Fachbereich Umwelt (untere Wasserbehörde) — Wasserbehörde der Stadt im Fachbereich Umwelt; die Kontaktseite führt das Arbeitsgebiet wassergefährdende Stoffe (Heizöllagerung) auf
Wolfsburg (kreisfreie Stadt)
Stadt Wolfsburg, Umweltamt – Untere Wasserbehörde — Wolfsburg ist kreisfrei und nimmt die Aufgaben der unteren Wasserbehörde selbst wahr; ein Landkreis ist nicht dazwischengeschaltet. Die Stadtseite „Wassergefährdende Stoffe“ nennt die „Untere Wasserbehörde der Stadt Wolfsburg“, und ihr Kontaktblock führt „Umweltamt - Untere Wasserbehörde -“. Das Serviceportal der Stadt führt die Leistung unter dem Geschäftsbereich „Grün - Umwelt- und Klimaschutz“ und schreibt zur Zuständigkeit allgemein: „Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis und der kreisfreien Stadt.“ Für Wolfsburg ist das die kreisfreie Stadt selbst.
Salzgitter (kreisfreie Stadt)
Stadt Salzgitter, Fachgebiet Umwelt (Dezernat III) (untere Wasserbehörde) — Salzgitter ist kreisfrei; die Aufgaben der unteren Wasserbehörde liegen deshalb bei der Stadt selbst, ohne einen Landkreis dazwischen. Die Gewässerschutz-Seite der Stadt nennt die „Untere Wasserbehörde der Stadt Salzgitter“; ihr „obliegt der Vollzug des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG), des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) und der aufgrund dieser Gesetze erlassenen Verordnungen“, und sie ist laut Seite „zuständig für die Überwachung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“. Als Kontakt nennen die Anzeige-Seiten der Stadt das Fachgebiet Umwelt; es gehört zum Dezernat III (Stadtplanung, Umwelt, Bauordnung, Denkmalschutz).
Landkreis Peine
Landkreis Peine – Fachdienst Umwelt (Untere Wasserbehörde) — Fachdienst Umwelt des Landkreises. Die Seite zu Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen nennt den Fachdienst Umwelt als Ansprechstelle (getrennte Ansprechpersonen für technische Fragen zu Heizöl, für technische Fragen zu allen übrigen Anlagen und für Rechtsfragen); die Heizöl-Seite spricht von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises. Dass beides dieselbe Stelle ist, schließen wir daraus (nach unserer Auswertung)
Landkreis Wolfenbüttel
Landkreis Wolfenbüttel – Untere Wasserbehörde — Untere Wasserbehörde; auf der Wasser-Seite des Landkreises geführt unter der Abteilung 641 „Wasser- und Abfallwirtschaft, Bodenschutz (Recht)“ und der Abteilung 642 „(Technik)“
Bremen (Stadtgemeinde)
Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft – Wasserbehörde (AwSV) — Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nach der AwSV; Funktionspostfach awsv@umwelt.bremen.de (laut Zuständigkeitsliste u. a. für Prüfberichte). Das Wassergesetz nennt die Senatorin in ihrer früheren Ressortbezeichnung; die Zuständigkeitsliste von Februar 2026 führt die heutige
Bremerhaven (Stadtgemeinde)
Magistrat der Stadt Bremerhaven – Umweltschutzamt (Wasserbehörde) — Umweltschutzamt/Wasserbehörde; E-Mail u-amt@magistrat.bremerhaven.de; Öffnungszeiten laut Stadt Mo 9 bis 17 Uhr, Di bis Do 9 bis 15 Uhr, Fr 9 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung
Landkreis Osterholz
Landkreis Osterholz – Umweltamt, untere Wasserbehörde — Umweltamt; zuständig für Heizöllagerung und Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
Landkreis Verden
Landkreis Verden – untere Wasserbehörde — Fachdienst Wasser im Kreishaus; zuständig für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, darunter Heizöltanks
Delmenhorst (kreisfreie Stadt)
Stadt Delmenhorst – Untere Wasserbehörde (Wasserwirtschaft) — Wasserwirtschaft (562); nach Angabe der Stadt genehmigt und überwacht die Behörde die Lagerung wassergefährdender Stoffe
Landkreis Oldenburg
Landkreis Oldenburg – untere Wasserbehörde (Ansprechstelle: Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft) — Anzeige von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, darunter Heizöltanks; als Ansprechstelle der Anzeige nennt die Kreisseite das Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft
Landkreis Diepholz
Landkreis Diepholz – Fachdienst 66 Umwelt und Straße, Team 3 Wassergefährdende Stoffe (untere Wasserbehörde) — Team Wassergefährdende Stoffe im Fachdienst Umwelt und Straße; die Dienstleistungsseiten des Kreises führen die Anzeige für den gewerblichen Umgang und die Anzeige für Heizölverbraucheranlagen
Emden (kreisfreie Stadt)
Stadt Emden – Fachdienst Umwelt und Klimaschutz (untere Wasserbehörde) — Auf der Gewässerschutz-Seite der Stadt gehört die „Zulassung und Überwachung von Anlagen zum Umgang mit Wasser gefährdenden Stoffen“ zu den Themenbereichen; zuständig ist dort die „Wasser- und Deichbehörde“. Die Seite des Fachdienstes nennt „Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ und „Untere Wasserbehörde“ unter den Aufgaben der Sachbearbeitung.
Landkreis Leer
Landkreis Leer – Untere Wasserbehörde — Amt für Wasserwirtschaft, untere Wasserbehörde (Wassergefährdende Stoffe)
Landkreis Aurich
Landkreis Aurich – Untere Wasserbehörde — Amt für Kreisstraßen, Wasserwirtschaft und Deiche (untere Wasserbehörde)
Landkreis Wittmund
Landkreis Wittmund – Untere Wasserbehörde — Fachbereich Umwelt, Fachdienst Wasserwirtschaft/Untere Wasserbehörde
Wilhelmshaven (kreisfreie Stadt)
Stadt Wilhelmshaven – Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz, Wasserwirtschaft, Küsten- und Bodenschutz (untere Wasserbehörde) — Zu den Aufgaben der Unteren Wasserbehörde zählt nach der Seite der Abteilung ausdrücklich „die Zulassung und Überwachung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“. Für Gewässeraufsicht, AwSV und Kleinkläranlagen sind dort einzelne Sachbearbeitungsstellen benannt.
Landkreis Friesland
Landkreis Friesland – Untere Wasserbehörde — Fachbereich 67 Umwelt, untere Wasserbehörde
Landkreis Cloppenburg
Landkreis Cloppenburg – untere Wasserbehörde — Untere Wasserbehörde, Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Heizöllagerung)
Landkreis Vechta
Landkreis Vechta – Amt für Umwelt und Tiefbau (untere Wasserbehörde) — Amt für Umwelt und Tiefbau, Wasserwirtschaft, untere Wasserbehörde
Landkreis Grafschaft Bentheim
Landkreis Grafschaft Bentheim – Abteilung Umwelt (untere Wasserbehörde) — Abteilung Umwelt; untere Wasserbehörde für den Gewässerschutz bei Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen
Landkreis Emsland
Stadt Lingen (Ems) – Untere Wasserbehörde — Untere Wasserbehörde der Stadt Lingen (Ems). Auf der Gewässerschutz-Seite der Stadt heißt es: „Die UWB überwacht auch Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“; als Beispiele nennt sie „Tankstellen, Heizöltanks“. Wer eine solche Anlage betreibt, erfährt nach Angaben der Stadt von der UWB alles über technische und gesetzliche Anforderungen und über die Einhaltung der Prüfpflichten.
Landkreis Ammerland
Landkreis Ammerland – Amt für Umwelt und Klimaschutz (untere Wasserbehörde) — Amt für Umwelt und Klimaschutz, Wasserwirtschaft, untere Wasserbehörde
Oldenburg (kreisfreie Stadt)
Stadt Oldenburg – Fachdienst Naturschutz und technischer Umweltschutz (untere Wasserbehörde) — Untere Wasserbehörde: Gewässerschutz, wassergefährdende Stoffe, Heizöltanks, Überschwemmungsgebiete
Osnabrück (kreisfreie Stadt)
Stadt Osnabrück – Umweltbehörde (untere Wasserbehörde) — Untere Abfall-, Wasser-, Bodenschutz- und Immissionsschutzbehörde der Stadt
Landkreis Osnabrück
Landkreis Osnabrück – Untere Wasserbehörde — Fachdienst 7 Umwelt, Abteilung 7.1 Grundwasser / Abwasser
Landkreis Wesermarsch
Landkreis Wesermarsch – Untere Wasserbehörde — Fachdienst 68 Umwelt, Untere Wasserbehörde und Wasserwirtschaft
Landkreis Nienburg (Weser)
Landkreis Nienburg/Weser – Fachdienst Wasserwirtschaft (untere Wasserbehörde) — Fachbereich Umwelt, Fachdienst Wasserwirtschaft; zuständig für Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen
Landkreis Schaumburg
Landkreis Schaumburg – Untere Wasserbehörde — Amt für Kreisstraßen, Wasser- und Abfallwirtschaft, Untere Wasserbehörde
Landkreis Holzminden
Landkreis Holzminden – Untere Wasserbehörde — Organisationseinheit 2.66 Umwelt- und Naturschutz, Untere Wasserbehörde
Landkreis Helmstedt
Landkreis Helmstedt – Untere Wasserbehörde — Geschäftsbereich 16 Abfallwirtschaft, Wasser und Umweltschutz, Untere Wasserbehörde (Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen)
Landkreis Hildesheim
Stadt Hildesheim – Untere Wasserbehörde (Bereich Umweltangelegenheiten und Klimaschutz) — Bereich 60.2 Umweltangelegenheiten und Klimaschutz im Fachbereich Bauaufsicht, Umwelt und Klimaschutz. Die Seite der Unteren Wasserbehörde nennt als eine ihrer Aufgaben die „Zulassung und Überwachung von Anlagen zum Umgang mit Wasser gefährdenden Stoffen“ und sagt: „Die Untere Wasserbehörde nimmt ihre Aufgaben ausschließlich im Gebiet der Stadt Hildesheim wahr.“ Heizöltanks sind als Anlagen dieser Art Teil ihrer Zuständigkeit.
Landkreis Hameln-Pyrmont
Stadt Hameln – Wasserbehörde (Abteilung 51 Umwelt und Klimaschutz) — Wasserbehörde der Stadt Hameln in der Abteilung 51 Umwelt und Klimaschutz; Öffnungszeiten: Mo und Di 8–15 Uhr, Mi 8–13 Uhr, Do 8–17.30 Uhr, Fr 8–13 Uhr
Landkreis Göttingen
Stadt Göttingen – Untere Wasserbehörde (Fachdienst Umwelt) — Fachdienst Umwelt der Stadt Göttingen; für das Stadtgebiet nimmt die Stadt selbst die Aufgaben der unteren Wasserbehörde wahr, und ihr Anzeigeformular führt „Heizöl EL, WGK2“ ausdrücklich unter den Stoffen auf
Landkreis Northeim
Landkreis Northeim – Untere Wasserbehörde — Fachbereich 44 Umwelt- und Regionalplanung, Untere Wasserbehörde
Landkreis Goslar
Stadt Goslar – Untere Wasserbehörde (Fachdienst Umwelt und Gewässerschutz) — Fachdienst Umwelt und Gewässerschutz der Stadt Goslar; auf der Seite zur Heizöllagerung heißt es, die Stelle führe „ein Verzeichnis aller entsprechenden Anlagen im Stadtgebiet sowie den dazugehörigen Ortsteilen“
Region Hannover
Region Hannover, Untere Wasserbehörde (Team Gewässerschutz West) — Team Gewässerschutz West (Nr. 36.28); Besuche nur nach Terminvereinbarung: „Bitte vereinbaren Sie vor einem Besuch einen Termin“
Schwerin (Landeshauptstadt)
Landeshauptstadt Schwerin – Fachdienst Umwelt, Fachgruppe Wasser- und Bodenschutz (untere Wasserbehörde) — Wasser- und Bodenschutz im Fachdienst Umwelt; Telefon des Fachdienstes Umwelt 0385 545-2601
Landkreis Ludwigslust-Parchim
Landkreis Ludwigslust-Parchim – Fachdienst Natur, Wasser und Boden (Untere Wasserbehörde) — Untere Wasserbehörde; der Bereich „Wassergefährdende Stoffe“ hat seinen Standort in Ludwigslust
Landkreis Nordwestmecklenburg
Landkreis Nordwestmecklenburg – Fachgebiet Untere Wasserbehörde — Untere Wasserbehörde; Besucheradresse am Verwaltungsstandort Grevesmühlen. Termine nach telefonischer Vereinbarung, freitags nur nach Vereinbarung
Häufige Fragen zur Meldepflicht
- Muss ich die Stilllegung meines Öltanks der Behörde melden?
- Nach Bundesrecht nicht: § 40 AwSV verlangt eine Anzeige nur für Errichtung, wesentliche Änderung und Maßnahmen, die die Gefährdungsstufe ändern. In Nordrhein-Westfalen ist die Stilllegung laut Umweltministerium nicht anzeigepflichtig. In Bayern ist es je nach Behörde verschieden: Mehrere Landratsämter und Städte bieten im Anzeigeformular den Grund „Stilllegung der Anlage“ an, die Städte Regensburg und Würzburg verlangen die Anzeige bei prüfpflichtigen Anlagen. Ein Merkblatt des Landkreises Oldenburg (Niedersachsen) verlangt die rechtzeitige Anzeige. In Schleswig-Holstein äußert sich das Land widersprüchlich: Seine Erläuterungen zur Anzeige verneinen eine Pflicht nach AwSV, die Landesseite nennt sie für prüfpflichtige Anlagen, und das Landesformular H bietet den Grund „Stilllegung der Anlage“ an. In Hamburg hält der Senat die Landesregel zur Stilllegungsanzeige für Lagertanks „nach derzeitigem Erkenntnisstand“ seit dem 1. März 2010 für nicht mehr anwendbar (Drucksache 19/5790); ein älteres Merkblatt der Umweltbehörde nennt die Anzeige noch. In Bremen und Mecklenburg-Vorpommern enthalten die Landeswassergesetze keine eigene Anzeigepflicht für die Stilllegung von Tanks; die Behörden gehen unterschiedlich damit um: Die Stadt Schwerin bietet im Anzeigeformular den Grund „Stilllegung“ an, der Landkreis Ludwigslust-Parchim nennt jede Ölheizungsanlage anzeigepflichtig, die Seite des Landkreises Nordwestmecklenburg folgt dem Wortlaut von § 40 AwSV ohne Stilllegung. Im Zweifel bei der Unteren Wasserbehörde des eigenen Kreises nachfragen.
- Welche Behörde ist für meinen Öltank zuständig?
- Die Untere Wasserbehörde Ihres Landkreises bzw. Ihrer kreisfreien Stadt — meist ein Sachgebiet „Wasserrecht“ im Landratsamt, in der Kreisverwaltung oder im Umweltamt. In Hamburg nennt die Stadt für Heizölanlagen die Umweltbehörde BUKEA. Im Land Bremen sind es die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (Stadt Bremen) und der Magistrat der Stadt Bremerhaven. Auf unseren Kreisseiten verlinken wir die konkrete Stelle samt Merkblatt.
- Muss ich einen Betreiberwechsel melden, wenn ich ein Haus mit Öltank kaufe?
- Nein — für private Heizölverbraucheranlagen ist der Betreiberwechsel ausdrücklich nicht anzeigepflichtig (§ 40 Abs. 4 Satz 2 AwSV). Sie übernehmen aber die Betreiberpflichten: Lassen Sie sich beim Kauf die Prüfberichte und, falls der Tank stillgelegt ist, die Bescheinigung des Fachbetriebs und den Prüfbericht der Stilllegungsprüfung aushändigen.
- Was passiert, wenn ich die Stilllegung nicht melde?
- Eine Pflicht zur Anzeige der Stilllegung enthält die AwSV nicht, und einen eigenen Bußgeldtatbestand dafür nennt § 65 AwSV nicht. Die bayerischen Erläuterungen zum Anzeigeformular, die z. B. das Landratsamt Amberg-Sulzbach bereitstellt, nennen den praktischen Grund für eine Anzeige: Sie vermeidet, dass die Behörde zum nächsten Fälligkeitstermin die wiederkehrende Sachverständigenprüfung einfordert. Bußgeldbewehrt ist dagegen, die Stilllegung ohne zertifizierten Fachbetrieb durchzuführen (§ 65 Nr. 25 AwSV) oder eine prüfpflichtige Anlage nicht prüfen zu lassen (§ 65 Nr. 26 AwSV); der Rahmen reicht bis 50.000 € (§ 103 Abs. 2 WHG).
Quellen zu den Länder- und Kreisangaben (abgerufen am 16.10.2026)
- § 2 AwSV — Begriffe (Abs. 30 Stilllegen, Abs. 32 Schutzgebiete, Abs. 33 Sachverständige) — Gesetzestext
- § 17 AwSV — Abs. 4: Stoffe entfernen, Anlage sichern — Gesetzestext
- § 39 AwSV — Gefährdungsstufen — Gesetzestext
- § 40 AwSV — Anzeigepflicht — Gesetzestext
- § 45 AwSV — Fachbetriebspflicht — Gesetzestext
- § 46 AwSV — Prüfpflichten des Betreibers — Gesetzestext
- § 47 AwSV — Prüfung durch Sachverständige, Prüfbericht — Gesetzestext
- AwSV Anlage 5 — Prüfzeitpunkte außerhalb von Schutz- und Überschwemmungsgebieten — Gesetzestext
- AwSV Anlage 6 — Prüfzeitpunkte in Schutz- und Überschwemmungsgebieten — Gesetzestext
- § 65 AwSV — Ordnungswidrigkeiten — Gesetzestext
- § 103 WHG — Bußgeldvorschriften — Gesetzestext
- Bayerisches Landesamt für Umwelt — Fachbetriebspflicht — Fachbetrieb für Stilllegung, § 65 Nr. 25 AwSV
- Bayerisches Landesamt für Umwelt — Sachverständigenorganisationen nach AwSV (PDF) — keine verbindliche Gebührenordnung für Sachverständige
- IS-Tankschutz — „Öltank entsorgen: Kosten 2026“ (aktualisiert 09.07.2026) — Anbieterangabe: Sachverständigenprüfung 200–500 €
- Landratsamt München — Merkblatt zur ordnungsgemäßen Stilllegung privater Heizölanlagen (Stand Feb. 2025) — Bescheinigung des Fachbetriebs, Prüfbericht, Ausbau/Verfüllung
- Landratsamt Landshut — Merkblatt „Stilllegung und Entsorgung von Heizöltanks“ (Stand 02/2026) — Fachbetrieb, Stilllegungsprüfung, Ausbau erst nach Prüfung
- Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald — „Stilllegungshinweise“ — Verfüllung, Füllstoffe, Fachfirmenbescheinigung, Wiederinbetriebnahme
- Landratsamt Amberg-Sulzbach — Erläuterungen zur Anzeige nach § 40 AwSV (Stand 20.07.2018) — Bayern: Anzeige der Stilllegung keine Pflicht, aber möglich
- Landratsamt Regensburg — Heizöllagerung — Mitteilung, Prüfpflicht bei Stilllegung, Kosten
- Stadt Regensburg — Wassergefährdende Stoffe: Anzeigepflicht — Anzeige der Stilllegung prüfpflichtiger Anlagen
- Stadt Regensburg — Merkblatt „Stilllegung von Heizöltanks“ (Stand Januar 2021) — Entleeren, Reinigen, Sichern, Gefährdungsstufe A
- Stadt Würzburg — Lagern von wassergefährdenden Stoffen: Anzeige — Anzeige der Stilllegung sechs Wochen vorher
- Landratsamt Ludwigsburg — Heizöl-Merkblatt (2018) — Baden-Württemberg
- Landratsamt Böblingen — Wassergefährdende Stoffe — Baden-Württemberg: Prüfung bei Stilllegung
- Landkreis Oldenburg — Heizöltank-Merkblatt — Niedersachsen: Anzeige der Stilllegung
- NRW-Umweltministerium (MULNV) — „Antworten auf Zweifelsfragen zur AwSV“, Stand 30.08.2019, Frage 18 — NRW: Stilllegung nicht anzeigepflichtig
- § 114 Landeswassergesetz NRW — Abs. 3: Untere Wasserbehörde — NRW: Kreis bzw. kreisfreie Stadt
- Branchen-Faltblatt „Aktuelle Informationen für Betreiber einer Ölheizung“ (Bundesverband Behälterschutz u. a., bereitgestellt vom Kreis Mettmann) — Stilllegung: Restöl entfernen, Leitungen entfernen
- Land Schleswig-Holstein — Erläuterungen zur Anzeige nach § 40 AwSV, Nr. 11 — SH: „nicht verpflichtet, die Stilllegung der Anlage anzuzeigen“
- Landesportal Schleswig-Holstein — Wassergefährdende Stoffe, Pflichten der Anlagenbetreiber — SH: nennt Anzeigepflicht auch für Stilllegung prüfpflichtiger Anlagen (Widerspruch)
- Land Schleswig-Holstein — Formular H (Heizöl), Feld 11 „Grund der Anzeige“ — SH: Grund „Stilllegung der Anlage“ wählbar
- § 101 Landeswassergesetz Schleswig-Holstein — Abs. 1 Satz 2 Nr. 3: untere Wasserbehörden — SH: Kreis bzw. kreisfreie Stadt
- Bürgerschaft Hamburg, Drucksache 19/5790 vom 06.04.2010 (Senat) — Hamburg: § 28 Abs. 1 Nr. 1 HWaG (daran knüpft die Stilllegungsanzeige nach Satz 5) laut Senat „nach derzeitigem Erkenntnisstand“ seit 01.03.2010 nicht mehr anwendbar
- HamburgService — Heizölverbraucheranlage: Errichtung oder wesentliche Änderung anzeigen — Hamburg: Stelle BUKEA, Abwasserwirtschaft; Online-Dienst nur für Errichtung und wesentliche Änderung
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb für Ihren Tank
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Öltank stilllegen oder entsorgen). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, nach § 62 AwSV zertifizierten Fachbetrieb in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.