Landkreis Grafschaft Bentheim · Westliches Niedersachsen · Niedersachsen

Öltank entsorgen & stilllegen im Raum Grafschaft Bentheim

Heizungstausch geplant, Kellertank frei geworden oder ein alter Erdtank im Garten? Wir prüfen nach Ihrer Anfrage, ob ein zertifizierter Tankschutz-Fachbetrieb (§ 62 AwSV) im Raum Grafschaft Bentheim verfügbar ist — mit klaren Kosten, geregeltem Ablauf und der zuständigen Behörde gleich dazu.

✓ kostenlose, unverbindliche Anfrage ✓ nur zertifizierte Fachbetriebe (§ 62 AwSV) ✓ Zuständige Behörde für Grafschaft Bentheim verlinkt

Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb im Raum Grafschaft Bentheim

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Öltank im Raum Grafschaft Bentheim). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, nach § 62 AwSV zertifizierten Fachbetrieb in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.

Für schnelle und reibungslose Vermittlung bitten unsere Partnerbetriebe um beides.

Weitere Angaben, falls schon bekanntStandort, Material, Volumen, Restöl, Heizung · alles freiwillig

„Weiß nicht“ ist eine gute Antwort. Bitte öffnen Sie den Tank dafür nicht: Was Sie aus Unterlagen, vom Typenschild oder aus der letzten Heizöl-Rechnung wissen, reicht.

Ist in Ihrer Region ein passender Betrieb verfügbar, geht Ihre Anfrage an genau diesen einen Betrieb. Ist keiner verfügbar, sagen wir es Ihnen gleich auf der nächsten Seite, speichern Ihre Anfrage und löschen Ihre Kontaktdaten nach 14 Tagen, wenn sich bis dahin kein Betrieb findet. Per E-Mail bekommen Sie eine Bestätigung mit Ihrer Anfragenummer.

Für alle 25 Gemeinden der Grafschaft ist dieselbe Stelle zuständig: die untere Wasserbehörde des Landkreises in der van-Delden-Straße in Nordhorn. Ölheizungen sind hier selten. Nach dem Zensus 2022 heizen 6,8 % der Wohnungen mit Öl; in der Samtgemeinde Uelsen sind es 13,7 %, in der Stadt Nordhorn 1,8 %. Der Landkreis führt die Stilllegung auf zwei Seiten als anzeigepflichtig, beruft sich dabei teils auf die alte VAwS und nennt kein eigenes Merkblatt dafür. Einen Fachbetrieb schreibt das Gesetz nur für Tanks über 1.000 Liter und für unterirdische Anlagen vor.

Was kostet die Öltank-Entsorgung im Raum Grafschaft Bentheim?

Für den Landkreis Grafschaft Bentheim liegt keine Preisquelle mit Regionalbezug vor. Den Preis bestimmen der Tanktyp (Kunststoff, Stahl oder Erdtank), die Größe und das Restöl, außerdem der Weg aus dem Haus. Hinzu kommt eine mögliche Prüfung durch einen Sachverständigen. Weder der Landkreis noch der AWB nennen einen Preis für das Stilllegen eines Öltanks, und für Fachbetriebe in der Grafschaft liegt keine Preisangabe vor. Die Tabelle zeigt deshalb Richtpreise einzelner Fachbetriebe, jeweils mit Quelle.

Illustration: Drei Tankarten nebeneinander, Kunststoff-Batterietanks, ein rechteckiger Stahltank und ein Erdtank mit Domschacht
Kunststoff-Batterietank, Stahltank, Erdtank: Der Tanktyp ist einer der größten Kostentreiber.
Leistung Einheit Richtpreis (inkl. MwSt.) Quelle
Kunststofftank, 1 Behälter 500 l — Entsorgung pauschal ab 385 € oeltank24.com
Kunststoff-Batterietank, 1 bis 5 Behälter — Reinigung und Demontage pauschal ca. 690–2.910 € (1 Behälter: ca. 690–980 €) IS-Tankschutz
Stahltank 3.000 l — Entsorgung pauschal ab 1.015 € oeltank24.com
Stahl-Kellertank, einzelner Tank bis 20.000 l — Reinigung und Demontage pauschal ca. 1.290–3.790 € (bis 3.000 l: ca. 1.290–1.355 €) IS-Tankschutz
Stahl-Batterietank, 1 bis 5 Behälter — Reinigung und Demontage pauschal ca. 960–2.675 € IS-Tankschutz
Erdtank 3.000 l — Stilllegung inkl. Verfüllung (ob die Sachverständigenprüfung enthalten ist, sagt der Anbieter nicht) pauschal ca. 1.295 € oeltank24.com
Tankreinigung (separat beauftragt) pauschal ca. 515–1.370 € (Kellertank bis 3.000 l: ca. 515–540 €) IS-Tankschutz
Heizöl abpumpen und zum Abnehmer umfahren (Tankwagen) je Stunde ca. 260 € pro Stunde (Umfuhr meist ½ bis 1 Stunde) IS-Tankschutz
Sachverständigenprüfung bei prüfpflichtigen Anlagen (z. B. Erdtank) pauschal 200–500 €, separat berechnet IS-Tankschutz

Regional für Ihre Region: Im Angebot für einen Kellertank gehören Material (Kunststoff oder Stahl), Volumen, Transportweg aus dem Keller und Restölmenge jeweils in eine eigene Zeile. Gereinigte Tanks nimmt laut Abfall-ABC das Entsorgungszentrum Wilsum an; andernfalls transportiert die Fachfirma sie ab.

Richtpreise einzelner Anbieter inkl. MwSt., jeweils mit Quelle, abgerufen am 16.10.2026, Erdtank am 28.10.2026 — keine unabhängige Preisstatistik, kein Preisversprechen. Beide Anbieter arbeiten in Nordrhein-Westfalen; der Fachbetrieb Ihrer Anfrage nennt seinen eigenen Preis. Den tatsächlichen Preis bestimmen Tanktyp, Volumen, Zugänglichkeit und Restölmenge. Nicht enthalten sind je nach Anbieter z. B. Schlammentsorgung, Abfallnachweis und die Sachverständigenprüfung.

Erdtank im Raum Grafschaft Bentheim: Ein Erdtank bedeutet je nach Lage zusätzlich Erdarbeiten, Reinigung und Verfüllung oder Ausbau; bei der Stilllegung ist außerdem die Prüfung durch einen Sachverständigen vorgeschrieben. Was sie in der Grafschaft kostet, ist nicht belegt. Als Anhaltspunkt: Ein Anbieter aus Köln nennt auf seinen Erdtank-Seiten für die Stilllegung eines 3.000-Liter-Erdtanks 1.295 € inklusive Verfüllung (oeltank24.com); ob die bei Erdtanks vorgeschriebene Sachverständigenprüfung enthalten ist, sagt der Anbieter nicht; IS-Tankschutz berechnet sie separat mit 200 bis 500 €. Ob der Fachbetrieb die Annahmegebühren des AWB an Sie weitergibt und was für gewerblich angelieferte Mengen gilt, klären Sie vor der Auftragsvergabe mit dem AWB (05921 961666).

Ablauf der Stilllegung oder Entsorgung in 6 Schritten

Vor dem ersten Anruf bei einem Betrieb lohnen sich drei Klärungen. Liegt ein Teil des Tanks oder seiner Leitung im Boden? Dann zählt die Anlage als unterirdisch, wird bei der Stilllegung immer geprüft und braucht einen Fachbetrieb. Wie viel fasst der Tank? Über 1.000 Liter ist ein Fachbetrieb vorgeschrieben; die Prüfung bei der Stilllegung kommt bei oberirdischen Tanks erst über 10.000 Liter hinzu. Liegt das Grundstück in einem Schutz- oder Überschwemmungsgebiet, in der Grafschaft vor allem an Vechte und Dinkel? Dort gilt die Prüfpflicht schon über 1.000 Liter. Mit diesen Antworten rufen Sie die untere Wasserbehörde an.

Grafik: Die sechs Schritte der Öltank-Stilllegung oder -Entsorgung, von der Bestandsaufnahme über Behörde, Abpumpen, Reinigung und Demontage bis zur Bescheinigung
  1. Bestandsaufnahme & Angebot Der Fachbetrieb erfasst Tanktyp (Stahl, Kunststoff, GFK), Volumen, Standort (Keller oder Erdtank), Zugänglichkeit und geschätzte Restölmenge — daraus entsteht ein belastbares Angebot. Gute Betriebe weisen Restöl-Verrechnung und Sachverständigenkosten separat aus.
  2. Untere Wasserbehörde fragen Zuständig ist für alle 25 Gemeinden die untere Wasserbehörde des Landkreises. Auch Nordhorn hat als Mittelzentrum keine eigene, denn die Stadt gehört nicht zu den großen selbständigen Städten nach § 14 NKomVG (§ 127 Abs. 2 NWG). Der Landkreis führt die Stilllegung auf beiden Seiten als anzeigepflichtig, stützt sich dabei zum Teil noch auf die alte VAwS und nennt weder Frist noch Formular. Im AwSV-Satz der Seite „Heizöllagerung“ und in § 40 Abs. 1 AwSV fehlt sie. Melden Sie die Stilllegung darum vorab bei der Zentrale 05921 96-01 oder per Mail an poststelle@grafschaft.de, und fragen Sie, ob für Ihren Tank eine Prüfung ansteht. Wird geprüft, hat der Sachverständige für den Prüfbericht an die Behörde höchstens vier Wochen Zeit, gerechnet ab der Prüfung (§ 47 Abs. 3 AwSV).
  3. Restöl abpumpen Verwertbares Heizöl in Norm-Qualität (DIN 51603-1) wird abgepumpt und weitergegeben, verkauft oder mit den Kosten verrechnet. Verunreinigtes Restöl ist Altöl und wird fachgerecht entsorgt (ein Anbieter berechnet das Umfahren mit dem Tankwagen nach Zeit, ca. 260 € pro Stunde; bei Reinigung, Demontage oder Stilllegung ist das Abpumpen dort bis 6.000 Liter im Festpreis enthalten).
  4. Tankreinigung & Entgasung Der Tank wird von innen gereinigt und entgast — bei Erdtanks und Tanks über 1.000 Liter eine Tätigkeit, die nach § 45 AwSV Fachbetrieben vorbehalten ist. Ölschlämme und Reinigungsrückstände sind gefährlicher Abfall (AVV 16 07 08*) und gehen dokumentiert an zugelassene Entsorger.
  5. Demontage oder Verfüllung Kellertanks werden zerlegt und abtransportiert; der gereinigte Stahlkörper geht als Metallschrott (AVV 17 04 05) in die Verwertung. Erdtanks werden ausgegraben oder bleiben im Boden und werden, wo die Standsicherheit es verlangt, mit festem Füllstoff verfüllt. Vorher prüft ein Sachverständiger die Stilllegung; bei Erdtanks ist das immer vorgeschrieben (AwSV Anlage 5 und 6). Bei der Stilllegung schreiben § 46 AwSV und die Anlagen 5 und 6 eine Prüfung durch einen Sachverständigen vor: bei unterirdischen Anlagen immer, bei oberirdischen Tanks über 10.000 Litern, in Schutz- oder Überschwemmungsgebieten schon über 1.000 Liter. Ob ein Grundstück in einem Schutzgebiet liegt, zeigen die Umweltkarten Niedersachsen und die untere Wasserbehörde.
  6. Nachweise & Abschluss Sie erhalten die Bescheinigung des Fachbetriebs über Stilllegung bzw. Entsorgung samt Entsorgungsnachweis; bei prüfpflichtigen Anlagen geht der Prüfbericht des Sachverständigen an die Behörde (§ 47 Abs. 3 AwSV). Diese Unterlagen sind Ihr Beleg gegenüber der Wasserbehörde und beim späteren Hausverkauf. Ein Standard-Kellertank ist meist in einem Arbeitstag erledigt; Erdtank-Komplettausbau kann mehrere Tage dauern.

Behörde, Anzeige & Entsorgung im Raum Grafschaft Bentheim

Die Stilllegung eines Erdtanks oder eines Tanks über 1.000 Liter ist Sache zertifizierter Fachbetriebe (§ 45 AwSV) — und ob sie der Unteren Wasserbehörde angezeigt wird, ist je Land und Kreis verschieden. Zuständig sind für Landkreis Grafschaft Bentheim:

Landkreis Grafschaft Bentheim (alle 25 Gemeinden)

Landkreis Grafschaft Bentheim – Abteilung Umwelt (untere Wasserbehörde)
Abteilung Umwelt; untere Wasserbehörde für den Gewässerschutz bei Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen
Landkreis Grafschaft Bentheim, Untere Wasserbehörde, van-Delden-Straße 1-7, 48529 Nordhorn
Tel. Zentrale 05921 96-01 · poststelle@grafschaft.de

Der Landkreis äußert sich auf zwei Seiten zur Anzeige. Die Seite „Wassergefährdende Stoffe“ (§ 62 WHG) zählt das Stilllegen ausdrücklich zu den anzeigepflichtigen Maßnahmen, nennt aber weder Frist noch Formular noch Gebühr („rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme“). Die Seite „Heizöllagerung“ sagt in einem älteren Absatz, der noch auf die VAwS zurückgeht, die Anzeigepflicht gelte auch für eine wesentliche Änderung oder Stillegung der Anlage. Ein zweiter Absatz derselben Seite nennt nur Errichtung, wesentliche Änderung und Änderung der Gefährdungsstufe (§ 40 AwSV).

Zur Behörde →

Entsorgung & Restöl

Die Abfallentsorgung liegt beim Landkreis; der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) ist sein kommunaler Eigenbetrieb. Wichtigste Anlage ist das Entsorgungszentrum Wilsum (Kiesstraße 4, 49849 Wilsum, Telefon 05945 91090). Es ist montags bis mittwochs und freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 8:00 bis 17:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Dort steht auch die Schadstoffsammelstelle für Kleinmengen aus Haushalt und Gewerbe; Abfälle privater Herkunft nimmt sie kostenlos an, von gewerblichen Anlieferern verlangt sie Gebühren. Wertstoffhöfe gibt es in Nordhorn, Bad Bentheim, Isterberg und Wilsum; in Nordhorn und Bad Bentheim werden Schadstoffe nur alle 14 Tage samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr angenommen. Außerdem fährt das Schadstoffmobil für Haushalte kreisweit alle 14 Tage samstags.

Im Abfall-ABC des AWB steht zu „Öltanks“: „Gereinigte Tanks über das Entsorgungszentrum Wilsum oder über Fachfirmen“. Heizöl gehört nach dem Abfall-ABC zu den Schadstoffen und geht über das Schadstoffmobil, das Entsorgungszentrum Wilsum oder, nur an Sonderterminen, die Wertstoffhöfe Bad Bentheim und Nordhorn, in fest verschlossenen, gekennzeichneten Gebinden, möglichst im Originalgebinde. Als Lieferbedingung nennt die Seite Schadstoffannahme höchstens 20 Liter je Behältnis und höchstens 0,5 m³ je Lieferung; wie der AWB größere Restmengen aus einem Tank behandelt, sagt sie nicht, dazu hilft der AWB (05921 961666). Ölhaltige Abfälle wie Ölfilter und ölverschmutzte Putzlappen zählen zum Sondermüll, Metallteile ohne Ölreste zu den Altmetallen, die an den vier Wertstoffhöfen kostenlos angenommen werden. Altöl kann auch dort zurückgegeben werden, wo es gekauft wurde.

Wichtig: Bei der Stilllegung schreiben § 46 AwSV und die Anlagen 5 und 6 eine Prüfung durch einen Sachverständigen vor: bei unterirdischen Anlagen immer, bei oberirdischen Tanks über 10.000 Litern, in Schutz- oder Überschwemmungsgebieten schon über 1.000 Liter. Ob ein Grundstück in einem Schutzgebiet liegt, zeigen die Umweltkarten Niedersachsen und die untere Wasserbehörde. Ein Tank mit Ölresten ist gefährlicher Abfall — er gehört niemals in Bauschutt oder zum Schrotthändler, bevor ein Fachbetrieb ihn gereinigt und freigegeben hat.

Öltank stilllegen im Raum Grafschaft Bentheim: Was die Behörde verlangt

Das Bundesrecht verlangt keine Anzeige der Stilllegung (§ 40 AwSV). Was die zuständigen Stellen im Raum Grafschaft Bentheim dazu schreiben:

Landkreis Grafschaft Bentheim (alle 25 Gemeinden): Landkreis Grafschaft Bentheim – Abteilung Umwelt (untere Wasserbehörde)

Ein eigenes Merkblatt, einen Antrag oder Vordruck speziell für die endgültige Stilllegung nennt der Landkreis auf diesen Seiten nicht. Wie die Meldung aussehen soll, erfahren Sie bei der unteren Wasserbehörde. Zwei Seiten des Landkreises führen die Stilllegung auf. Die Seite „Wassergefährdende Stoffe“ schreibt: „Wer Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen im Sinne des § 62 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) einbauen, aufstellen, betreiben, stilllegen oder wieder in Betrieb nehmen will, hat sein Vorhaben rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme anzuzeigen.“ Sie zitiert außerdem § 7 VAwS, der die Stilllegung ebenfalls aufführt; die VAwS ist inzwischen von der AwSV abgelöst. Die Seite „Heizöllagerung“ nennt bei oberirdischen Anlagen über 1.000 Litern, bei allen Erdtanks und bei Anlagen in Wasserschutz- und festgesetzten Überschwemmungsgebieten die Anzeige „vor Einbau des Tanks“ und fährt fort, sie gelte auch für „wesentliche Änderung oder Stillegung der Anlage“. Weiter unten schreibt dieselbe Seite: „Ihre Anzeige zur Errichtung, wesentlichen Änderung oder Änderung der Gefährdungsstufe einer Heizölverbraucheranlage reichen Sie rechtzeitig vorher bei der zuständigen Behörde ein.“ Die Stilllegung fehlt in diesem Satz und in § 40 Abs. 1 AwSV. Eine Frist in Wochen nennt keine der beiden Seiten. Ebenfalls dort steht die Prüfung durch eine Sachverständigenorganisation „nach § 16“ der VAwS; maßgeblich ist heute § 46 AwSV mit den Anlagen 5 und 6, die eine Prüfung bei der Stilllegung durch einen Sachverständigen vorschreiben. Für Überschwemmungsgebiete, in der Grafschaft vor allem an Vechte und Dinkel, weist der Landkreis auf die Pflicht zu hochwassersicheren Heizölanlagen hin (§ 78c WHG, Meldung vom 20.12.2022).

Kontakt: Tel. Zentrale 05921 96-01 · poststelle@grafschaft.de · Der Servicebereich Umwelt hat montags bis donnerstags von 8:30 bis 12:30 und von 14:30 bis 16:00 Uhr geöffnet, freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr. Eine eigene Rufnummer nur für die untere Wasserbehörde nennt der Landkreis nicht. · Zur Behörde

Stand der Behördenangaben: 30.10.2026

Unabhängig davon gilt überall: Erdtanks und oberirdische Heizöltanks über 1.000 Liter legt ein zertifizierter Fachbetrieb still (§ 45 AwSV); unterirdisch ist eine Anlage schon, wenn ein Anlagenteil wie eine Leitung im Erdreich liegt (§ 2 Abs. 15 AwSV). Prüfpflichtig ist die Stilllegung bei unterirdischen Anlagen immer, bei oberirdischen Tanks über 10.000 Liter und in Schutz- oder Überschwemmungsgebieten schon über 1.000 Liter. Als Schutzgebiet zählen dabei Wasser- und Heilquellenschutzgebiete (auch vorläufig angeordnete), bei einer geteilten Zone III nur deren innerer Teil (meist Zone III A), als Überschwemmungsgebiet nur ein festgesetztes oder vorläufig gesichertes (§ 2 Abs. 32 und § 46 Abs. 3 AwSV mit Anlage 5 und 6). Ist die Anlage prüfpflichtig, prüft ein Sachverständiger im Sinne von § 2 Abs. 33 AwSV die Stilllegung und legt den Prüfbericht binnen vier Wochen der Behörde vor (§ 47 Abs. 3 AwSV). Welche Tanks das betrifft, was hinter der Stilllegungsbescheinigung steckt und wie der Ablauf aussieht: Öltank stilllegen: Vorschriften und Ablauf.

Ölheizungen im Raum Grafschaft Bentheim

Nach dem Zensus 2022 wird im Landkreis Grafschaft Bentheim in 6,8 % der Wohnungen mit Öl geheizt, das sind rund 4.450 von 65.500. Niedersachsen liegt im Schnitt bei 14,1 %; der Kreis liegt damit weit darunter. Zwischen den sieben Planungsstellen reicht die Spanne von 1,8 % in der Stadt Nordhorn bis 13,7 % in der Samtgemeinde Uelsen. Über 10 % liegen außerdem die Samtgemeinde Emlichheim, die Stadt Bad Bentheim und die Samtgemeinde Neuenhaus. In absoluten Zahlen führt bei den Ölheizungen die Stadt Bad Bentheim (rund 840) vor der Samtgemeinde Emlichheim (rund 740) und der Samtgemeinde Uelsen (rund 710).

Gas ist bei 83,2 % der Wohnungen der überwiegende Energieträger (Landesschnitt 71,9 %), Fernwärme bei 3,3 % (Landesschnitt 7,7 %). Nach unserer Auswertung der sieben Zensuszeilen hat die Stadt Nordhorn mit 90,8 % den höchsten Gasanteil und den niedrigsten Ölanteil. Am wenigsten Gas gibt es in der Samtgemeinde Emlichheim (66,2 %), die dafür mit 14,7 % den höchsten Fernwärmeanteil hat. Für die Nordhorner Innenstadt schreibt die Stadt, die Wärmeversorgung erfolge aktuell nahezu vollständig über Erdgas. Der Wärmeplanbericht der Gemeinde Wietmarschen sieht Heizöl vor allem in den Außenbereichen und schließt daraus auf ältere Heizungsanlagen; am Endenergieeinsatz der Gemeinde hat Heizöl danach 5 %.

Gemeinden & Umland

Anfragen nehmen wir aus dem gesamten Raum Grafschaft Bentheim entgegen — u. a. aus Samtgemeinde Uelsen, Samtgemeinde Emlichheim, Stadt Bad Bentheim, Samtgemeinde Neuenhaus, Samtgemeinde Schüttorf, Gemeinde Wietmarschen, Stadt Nordhorn und weiteren Orten. Die Grafschaft hat 25 Gemeinden. Drei davon gehören keiner Samtgemeinde an (Stadt Nordhorn, Stadt Bad Bentheim, Gemeinde Wietmarschen); die übrigen 22 verteilen sich auf vier Samtgemeinden. Der Zensus führt diese drei und jede Samtgemeinde als eigene Zeile, zusammen sieben, nach Ölanteil mit dem höchsten Wert oben. Die untere Wasserbehörde ist für alle zuständig. Zur Samtgemeinde Uelsen zählen Getelo, Gölenkamp, Halle, Itterbeck, Uelsen, Wielen und Wilsum, zu Emlichheim Emlichheim, Hoogstede, Laar und Ringe, zu Neuenhaus Esche, Georgsdorf, Lage, die Stadt Neuenhaus und Osterwald, zu Schüttorf Engden, Isterberg, Ohne, Quendorf, Samern und die Stadt Schüttorf.

Faustregel: Bis zur formal ordnungsgemäßen Stilllegung bleibt der Betreiber verantwortlich: Er muss Dichtheit und Sicherheitseinrichtungen regelmäßig kontrollieren; für prüfpflichtige Anlagen gelten wiederkehrende Sachverständigenprüfungen. Ein „einfach leer stehen lassen“ beendet diese Pflichten nicht.

Kommunale Wärmeplanung im Raum Grafschaft Bentheim

Für die Wärmeplanung sind im Landkreis Grafschaft Bentheim sieben Stellen verantwortlich: die Stadt Nordhorn, die Stadt Bad Bentheim, die Gemeinde Wietmarschen und vier Samtgemeinden mit zusammen 22 Mitgliedsgemeinden (§ 20 NKlimaG, seit 01.01.2026). Als Mittelzentrum mit oberzentralen Teilfunktionen muss die Stadt Nordhorn ihren Plan bis 31.12.2026 vorlegen (§ 22 NKlimaG); den übrigen sechs Stellen bleibt nach Angabe des Umweltministeriums bis 30.06.2028. Beschlossen ist nach den Seiten der Stellen der Plan der Stadt Nordhorn (Rat, 12.03.2026). Für Bad Bentheim und Wietmarschen liegt ein Abschlussbericht vor, einen Ratsbeschluss nennen die Seiten nicht; zu den Samtgemeinden Schüttorf, Neuenhaus, Emlichheim und Uelsen ist der Stand unbekannt. Der Landkreis selbst hat keine Planungsaufgabe.

GemeindeStand der PlanungDetails
Stadt Nordhorn
57.372 Einwohner
beschlossen Nordhorn ist Mittelzentrum, die Frist nach § 22 NKlimaG läuft am 31.12.2026 ab. Nach Angaben der Stadt hat der Rat der Stadt Nordhorn den Abschlussbericht zur kommunalen Wärmeplanung am 12.03.2026 beschlossen; erarbeitet wurde er 2024 bis 2026 mit der Innovation City Management GmbH. Der Plan untersucht unter anderem ein Wärmenetz für die Innenstadt (Wärme aus der Vechte über Wärmepumpen), ein Netz für das Quartier „Am Strampel“ und ein kleines Netz am Schulzentrum; die Nordhorner Versorgungsbetriebe (nvb GmbH) bereiten Förderanträge für zwei potenzielle Eignungsgebiete vor. Die Stadt schreibt, ein beschlossener Wärmeplan führe zu keinen direkten Pflichten: Niemand müsse eine bestimmte Heizung einbauen oder sich an ein Wärmenetz anschließen, und bestehende Heizungen könnten weiter betrieben werden. Als Ziel nennt die Seite Klimaneutralität bis 2045.
Stadt Bad Bentheim
16.676 Einwohner
Plan liegt vor Die Stadt hat 2024/25 mit dem Ingenieurbüro evety (Essen) ein Wärmeplanungskonzept erstellt und veröffentlicht den Abschlussbericht der evety GmbH einschließlich Addendum; er wurde nach der Bürgerinformation vom 03.02.2025 aktualisiert. Im Rat wurde am 30.10.2024 nur ein Zwischenstand vorgestellt; einen Ratsbeschluss zum Abschlussbericht zeigt die Seite nicht. Mit der Planung verzahnt ist eine Machbarkeitsstudie für ein Fernwärmenetz in einem Teilgebiet. Frist nach Angabe des Umweltministeriums: 30.06.2028.
Gemeinde Wietmarschen
12.929 Einwohner
Plan liegt vor Die Gemeinde hat sich 2023 für eine freiwillige Wärmeplanung entschieden und veröffentlicht den Abschlussbericht 2025 (Projektlaufzeit 01.02.2024 bis 30.06.2025). Der Entwurf von Zielszenario, Eignungsgebieten und Umsetzungsstrategie lag vom 16.06. bis 27.06.2025 öffentlich aus. Der Bericht nennt einen Beschluss zum Wärmeplan als vorgesehenen Schritt; einen Ratsbeschluss zeigt die Seite nicht. Frist nach Angabe des Umweltministeriums: 30.06.2028.
Samtgemeinde Schüttorf
16.644 Einwohner
keine öffentliche Angabe Planungsverantwortlich ist die Samtgemeinde für die Mitgliedsgemeinden Engden, Isterberg, Ohne, Quendorf, Samern und die Stadt Schüttorf. Frist nach Angabe des Umweltministeriums: 30.06.2028. Die Klimaschutz-Seite der Samtgemeinde zeigt keinen Wärmeplan und keinen Beschluss; Auskunft zum Stand gibt die Samtgemeinde.
Samtgemeinde Neuenhaus
14.965 Einwohner
keine öffentliche Angabe Planungsverantwortlich ist die Samtgemeinde für die Mitgliedsgemeinden Esche, Georgsdorf, Lage, die Stadt Neuenhaus und Osterwald. Frist nach Angabe des Umweltministeriums: 30.06.2028. Auf der Klimaschutz-Seite von Neuenhaus steht weder ein Wärmeplan noch ein Beschluss; fragen Sie bei der Samtgemeinde nach.
Samtgemeinde Emlichheim
14.620 Einwohner
keine öffentliche Angabe Planungsverantwortlich ist die Samtgemeinde für die Mitgliedsgemeinden Emlichheim, Hoogstede, Laar und Ringe. Frist nach Angabe des Umweltministeriums: 30.06.2028. Einen Wärmeplan oder Beschluss zeigt die Klimaschutz-Seite von Emlichheim nicht; den Stand nennt die Samtgemeinde. Der Zensus weist hier mit 14,7 % den höchsten Fernwärmeanteil des Kreises aus.
Samtgemeinde Uelsen
11.468 Einwohner
keine öffentliche Angabe Planungsverantwortlich ist die Samtgemeinde für die Mitgliedsgemeinden Getelo, Gölenkamp, Halle, Itterbeck, Uelsen, Wielen und Wilsum. Frist nach Angabe des Umweltministeriums: 30.06.2028. Die Seiten der Samtgemeinde zeigen keinen Wärmeplan und keinen Beschluss; Auskunft zum Stand gibt die Samtgemeinde.

Wärmenetze: In der Gemeinde Wietmarschen bestehen nach dem Abschlussbericht neun Gebäudenetze, die von Biogasanlagen aus rund 50 Abnehmer mit Wärme versorgen. In Bad Bentheim wurde nach Angaben der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die Fernwärme Bad Bentheim GmbH gegründet, um die Abwärme von Biogas-Blockheizkraftwerken in einem Wärmenetz zu nutzen; die Stadt nennt dazu eine Machbarkeitsstudie im Bundesförderprogramm für effiziente Wärmenetze. In Nordhorn nennt die Stadtseite keine bestehenden Wärmenetze, sondern die geprüften Netze für Innenstadt, „Am Strampel“ und Schulzentrum. Für die Samtgemeinde Emlichheim weist der Zensus 14,7 % Fernwärme aus; Betreiber und Netz nennen die Seiten der Samtgemeinde nicht.

Für Ihren Öltank heißt das: Der Landkreis ist an der Wärmeplanung nicht beteiligt. Zu den Plänen geben die Stadt Nordhorn, die Stadt Bad Bentheim, die Gemeinde Wietmarschen und die vier Samtgemeinden Auskunft. Die Fristen gelten für diese Stellen, nicht für Eigentümer. Nach Angabe der Stadt Nordhorn hat ihr Plan keine unmittelbare Außenwirkung. Welche kommunalen Satzungen oder sonstigen Regeln für Ihr Grundstück gelten, erfahren Sie bei Ihrer Stadt, Samtgemeinde oder Gemeinde.

Was das Gesetz vorgibt

Nach dem Wärmeplanungsgesetz des Bundes müssen Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern bis zum 30. Juni 2026 einen Wärmeplan erstellen, alle übrigen bis zum 30. Juni 2028; in Niedersachsen sind dafür seit dem 1. Januar 2026 die Samtgemeinden und die Gemeinden ohne Samtgemeinde zuständig, nicht die einzelnen Mitgliedsgemeinden. Für Samtgemeinden und Gemeinden mit einem Mittel- oder Oberzentrum gilt nach Landesrecht eine kürzere Frist, der 31. Dezember 2026; bei mehr als 100.000 Einwohnern bleibt es beim 30. Juni 2026 (§ 22 NKlimaG). Der Wärmeplan zeigt, wo ein Wärmenetz in Frage kommt und wo Häuser auf eine eigene Heizung angewiesen bleiben – er hat aber keine rechtliche Außenwirkung und schreibt niemandem eine bestimmte Heizung vor. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz sind seit dem 29. Juli 2026 die 65-Prozent-Regel beim Heizungstausch und die bisherige Austauschpflicht für alte Heizkessel entfallen. Wer nach dem 29. Juli 2026 in ein bestehendes Gebäude eine neue Öl-, Gas- oder Flüssiggasheizung einbaut, muss ab 2029 einen steigenden Anteil der Wärme aus Bioöl, Biomethan oder Wasserstoff erzeugen (10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040); unter bestimmten Bedingungen zählen auch Solarthermie oder eine Wärmepumpen-Hybridheizung.

Stand: Oktober 2026. Status laut Gemeinden, Stadtwerken und Samtgemeinden; die Quellen sind in der Tabelle verlinkt.

Rechtslage — AwSV, Fachbetriebspflicht & Bußgeld

Heizöl ist als deutlich wassergefährdend eingestuft (WGK 2 — deutlich wassergefährdend) — deshalb regelt die AwSV genau, wer an Tankanlagen arbeiten darf und wie eine Stilllegung abläuft.

  • Fachbetriebspflicht (§ 45 AwSV): Errichten, von innen reinigen, instand setzen und stilllegen — diese vier Tätigkeiten an fachbetriebspflichtigen Anlagen dürfen nur zertifizierte Fachbetriebe nach § 62 AwSV ausführen.
  • Erdtanks: Jeder unterirdische Tank (Erdtank) ist unabhängig vom Volumen fachbetriebspflichtig (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 AwSV — „unterirdische Anlagen“ ohne Volumenschwelle).
  • Bußgeld: Wer eine fachbetriebspflichtige Anlage ohne zertifizierten Fachbetrieb errichtet, reinigt, instand setzt oder stilllegt, handelt ordnungswidrig (§ 65 Nr. 25 AwSV in Verbindung mit § 103 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Buchst. a WHG). Dasselbe gilt, wenn eine prüfpflichtige Anlage nicht oder nicht rechtzeitig geprüft wird (§ 65 Nr. 26 AwSV). Der Bußgeldrahmen reicht bis 50.000 € (§ 103 Abs. 2 WHG).

Die Langfassung — 1.000-Liter-Ausnahme, Zertifikats-Check, Meldepraxis aller Bundesländer — steht in unseren Ratgebern; die für Grafschaft Bentheim zuständigen Stellen finden Sie oben im Behörden-Block.

Ausführlich: Meldepflichten je Bundesland →

Häufige Fragen zur Öltank-Entsorgung im Raum Grafschaft Bentheim

Darf man Heizöltanks selbst entsorgen oder demontieren?
In den meisten Fällen nein. Stilllegen, Innenreinigung und Instandsetzung von Heizöltanks sind nach § 45 AwSV Fachbetrieben vorbehalten: bei Erdtanks immer, bei oberirdischen Tanks ab mehr als 1.000 Litern. Wer dagegen verstößt, handelt ordnungswidrig (§ 65 Nr. 25 AwSV); der Bußgeldrahmen reicht bis 50.000 € (§ 103 Abs. 2 WHG). Dazu kommt die Gefahr bei der Arbeit selbst: Öldämpfe im Tank sind beim Aufschneiden explosionsgefährlich, und die private Haftpflicht deckt Schäden aus solcher Eigenarbeit in der Regel nicht.
Was ist billiger — Öltank entsorgen oder stilllegen?
Das hängt vom Tank ab. Beim Erdtank ist die Stilllegung oft günstiger, weil der Aushub entfällt: Ein Anbieter nennt für einen 3.000-Liter-Erdtank 1.295 € inklusive Verfüllung, ohne Verfüllung 530 € (oeltank24.com); ob die vorgeschriebene Sachverständigenprüfung enthalten ist, sagt der Anbieter nicht, IS-Tankschutz berechnet sie separat mit 200 bis 500 €. Beim Kellertank sieht es anders aus, denn die Stilllegung bringt keinen Raum zurück. Für den Ausbau eines Stahl-Kellertanks bis 3.000 Liter nennt ein Fachbetrieb rund 1.290 bis 1.355 € (IS-Tankschutz, Stand Juli 2026). Für die Stilllegung eines Kellertanks haben wir keine belastbare Preisangabe gefunden. Faustregel: Wird die Fläche oder der Raum künftig gebraucht, lohnt der Ausbau.
Was kostet eine Öltank-Entsorgung?
Eine unabhängige Preisstatistik gibt es nicht; es gibt Richtpreise einzelner Fachbetriebe (inkl. MwSt.). oeltank24.com nennt für einen Kunststofftank mit 500 Litern ab 385 €, für einen 3.000-Liter-Stahltank etwa 1.015 € und auf seinen Erdtank-Seiten für die Stilllegung eines 3.000-Liter-Erdtanks 1.295 € inklusive Verfüllung. IS-Tankschutz nennt für Reinigung und Demontage eines einzelnen Stahl-Kellertanks bis 3.000 Liter ca. 1.290–1.355 €, für Batterietanks je nach Behälterzahl ca. 690–2.910 € (Kunststoff) bzw. 960–2.675 € (Stahl). Preistreiber sind Tanktyp, Volumen, Zugänglichkeit, Restölmenge und die Region. Welche Behörde und welche Entsorgungswege in Ihrem Kreis gelten, steht auf der jeweiligen Kreisseite. Im Angebot für einen Kellertank gehören Material (Kunststoff oder Stahl), Volumen, Transportweg aus dem Keller und Restölmenge jeweils in eine eigene Zeile. Gereinigte Tanks nimmt laut Abfall-ABC das Entsorgungszentrum Wilsum an; andernfalls transportiert die Fachfirma sie ab. Verbindlich ist erst das Angebot eines Fachbetriebs nach der Bestandsaufnahme.
Kann ich mein restliches Heizöl verkaufen oder an den Nachbarn weitergeben?
Ja — wenn das Öl noch Norm-Qualität hat (DIN 51603-1), ist es rechtlich kein Abfall und darf weitergegeben oder verkauft werden. Das Abpumpen sollte aber ein Fachbetrieb übernehmen: Die Entnahme aus der Anlage kann unter die Fachbetriebspflicht fallen, und der Transport unterliegt eigenen Vorschriften. Verunreinigtes Öl (Wasser, Sediment, Rost) muss dagegen als Altöl entsorgt werden. Wichtig vor der Beauftragung: nach Restöl-Ankauf oder -Verrechnung fragen — sonst bezahlen Sie für die Entsorgung von Öl, das noch Geld wert war.
Muss die Stilllegung des Öltanks bei einer Behörde gemeldet werden?
Nach Bundesrecht nicht: § 40 AwSV schreibt eine Anzeige nur für Errichtung, wesentliche Änderung und Änderungen der Gefährdungsstufe vor. Länder und Kreise gehen mit der Stilllegung unterschiedlich um. In Nordrhein-Westfalen ist sie laut Umweltministerium nicht anzeigepflichtig. In Bayern bieten mehrere Landratsämter und Städte im Anzeigeformular den Grund „Stilllegung der Anlage“ an; die Städte Regensburg und Würzburg verlangen die Anzeige bei prüfpflichtigen Anlagen. In Schleswig-Holstein äußert sich das Land widersprüchlich: Seine Erläuterungen zur Anzeige verneinen eine Pflicht nach AwSV, die Landesseite nennt sie für prüfpflichtige Anlagen, und das Landesformular H bietet den Grund „Stilllegung der Anlage“ an. In Hamburg hält der Senat die Landesregel zur Stilllegungsanzeige für Lagertanks „nach derzeitigem Erkenntnisstand“ seit dem 1. März 2010 für nicht mehr anwendbar (Drucksache 19/5790); ein älteres Merkblatt der Umweltbehörde nennt die Anzeige noch. Bei prüfpflichtigen Tanks bekommt die Behörde den Bericht der Stilllegungsprüfung ohnehin vom Sachverständigen (§ 47 Abs. 3 AwSV). Im Raum Grafschaft Bentheim ist der Landkreis Grafschaft Bentheim – Abteilung Umwelt (untere Wasserbehörde) zuständig — Abteilung Umwelt; untere Wasserbehörde für den Gewässerschutz bei Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen, Landkreis Grafschaft Bentheim, Untere Wasserbehörde, van-Delden-Straße 1-7, 48529 Nordhorn.
Alter Öltank im Garten — gefährlich? Verfüllen oder ausgraben?
Ein Erdtank ist immer fachbetriebspflichtig (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 AwSV), unabhängig vom Volumen, und bei der Stilllegung muss ihn ein Sachverständiger prüfen (AwSV Anlage 5 und 6). Ob der gereinigte Tank danach im Boden bleiben kann oder verfüllt bzw. ausgegraben werden muss, sehen die Behörden unterschiedlich. Das Landratsamt München hält Ausbau oder Verfüllung in der Regel nicht für nötig, z. B. wegen der Standsicherheit aber für geboten. Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald fordert die Verfüllung mit festem Füllstoff (z. B. Sand, Schaumbeton), wenn die Standsicherheit auf Dauer nicht gewährleistet ist, und vor Verfüllung oder Ausbau die Sachverständigenprüfung.
Öltank abmelden im Landkreis Grafschaft Bentheim – muss ich die Stilllegung beim Landkreis anzeigen?
Zuständig ist für alle 25 Gemeinden die untere Wasserbehörde des Landkreises (van-Delden-Straße 1-7, 48529 Nordhorn, Zentrale 05921 96-01). Der Landkreis nennt die Stilllegung auf seiner Seite „Wassergefährdende Stoffe“ unter den anzeigepflichtigen Maßnahmen („rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme“) und auf der Seite „Heizöllagerung“ in einem älteren Absatz. Der AwSV-Absatz derselben Heizöl-Seite nennt nur Errichtung, wesentliche Änderung und Änderung der Gefährdungsstufe, und auch in § 40 Abs. 1 AwSV steht die Stilllegung nicht. Eine Frist in Wochen und ein Formular nennt der Landkreis nicht. Ein kurzer Anruf bei der unteren Wasserbehörde klärt vorab, wie sie die Meldung haben möchte.
Braucht mein Erdtank im Landkreis Grafschaft Bentheim eine Stilllegungsprüfung durch einen Sachverständigen?
Ja. Bei unterirdischen Anlagen schreiben § 46 AwSV und die Anlagen 5 und 6 die Prüfung bei der Stilllegung immer vor. Schon eine erdverlegte Leitung macht die Anlage zur unterirdischen (§ 2 Abs. 15 AwSV). Wer einen Erdtank im Kreis stilllegen will, meldet sich vorab bei der unteren Wasserbehörde des Landkreises; für den Prüfbericht an die Behörde hat der Sachverständige nach der Prüfung höchstens vier Wochen (§ 47 Abs. 3 AwSV). Was die Prüfung im Landkreis kostet, liegt nicht vor.
Darf ich meinen Kellertank im Landkreis Grafschaft Bentheim selbst ausbauen, oder muss ein Fachbetrieb kommen?
Das hängt von Größe und Bauart ab. Ein Fachbetrieb ist bei Tanks über 1.000 Liter und bei allen unterirdischen Anlagen vorgeschrieben (§ 45 Abs. 1 AwSV). Ein oberirdischer Kellertank mit höchstens 1.000 Litern fällt nicht darunter; bei der Stilllegung ist die untere Wasserbehörde des Landkreises der richtige Ansprechpartner. Gereinigte Tanks nimmt nach dem Abfall-ABC das Entsorgungszentrum Wilsum an; Heizöl als Schadstoff nur in Gebinden bis 20 Liter und höchstens 0,5 m³ je Lieferung.
Wohin mit dem Restöl und dem Tank im Landkreis Grafschaft Bentheim – nimmt der Abfallwirtschaftsbetrieb das an?
Im Abfall-ABC des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) steht zu Öltanks: „Gereinigte Tanks über das Entsorgungszentrum Wilsum oder über Fachfirmen“. Heizöl geht als Schadstoff über das Schadstoffmobil, das Entsorgungszentrum Wilsum (Kiesstraße 4, Telefon 05945 91090) oder, nur an Sonderterminen, die Wertstoffhöfe Bad Bentheim und Nordhorn, in fest verschlossenen, gekennzeichneten Gebinden. Die Seite Schadstoffannahme nennt höchstens 20 Liter je Behältnis und 0,5 m³ je Lieferung; die Annahme von Abfällen privater Herkunft ist kostenlos. Für größere Restmengen fragen Sie den AWB (05921 961666).
Was kostet es, einen Öltank im Landkreis Grafschaft Bentheim stillzulegen?
Für den Landkreis Grafschaft Bentheim liegt keine örtliche Preisquelle vor. Weder der Landkreis noch der AWB nennen einen Preis für das Stilllegen eines Öltanks. Belegt ist nur, dass der AWB Schadstoffe aus Privathaushalten kostenlos annimmt und von gewerblichen Anlieferern Gebühren erhebt. Was ein Betrieb verlangt, hängt von Tanktyp, Größe, Weg aus dem Haus, Restöl und der Sachverständigenprüfung ab; das Angebot sollte diese Posten einzeln ausweisen.
Muss ich meine Ölheizung stilllegen, weil in Nordhorn oder im Landkreis Grafschaft Bentheim ein Wärmeplan erstellt wird?
Nein. Die Stadt Nordhorn schreibt zu ihrem Wärmeplan, den der Rat am 12.03.2026 beschlossen hat: „Ein beschlossener Wärmeplan führt zu keinen direkten Pflichten: Niemand muss eine bestimmte Heizung einbauen oder sich an ein Wärmenetz anschließen.“ Bestehende Heizungen können weiter betrieben werden. Zuständig für die Wärmeplanung sind im Kreis sieben Stellen (Nordhorn, Bad Bentheim, Wietmarschen und vier Samtgemeinden); Nordhorn hat als Mittelzentrum bis 31.12.2026 Zeit, die übrigen bis 30.06.2028. Welche örtlichen Satzungen oder sonstigen Regeln für Ihr Grundstück gelten, erfahren Sie bei Ihrer Stadt, Samtgemeinde oder Gemeinde.

Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb im Raum Grafschaft Bentheim

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Öltank im Raum Grafschaft Bentheim). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, nach § 62 AwSV zertifizierten Fachbetrieb in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.

Für schnelle und reibungslose Vermittlung bitten unsere Partnerbetriebe um beides.

Weitere Angaben, falls schon bekanntStandort, Material, Volumen, Restöl, Heizung · alles freiwillig

„Weiß nicht“ ist eine gute Antwort. Bitte öffnen Sie den Tank dafür nicht: Was Sie aus Unterlagen, vom Typenschild oder aus der letzten Heizöl-Rechnung wissen, reicht.

Ist in Ihrer Region ein passender Betrieb verfügbar, geht Ihre Anfrage an genau diesen einen Betrieb. Ist keiner verfügbar, sagen wir es Ihnen gleich auf der nächsten Seite, speichern Ihre Anfrage und löschen Ihre Kontaktdaten nach 14 Tagen, wenn sich bis dahin kein Betrieb findet. Per E-Mail bekommen Sie eine Bestätigung mit Ihrer Anfragenummer.

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